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Text: Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär Bernau - 25.4.2002
Gegen Krieg und Militarismus!
Aufruf zur 1. Mai-Demonstration in Bernau
Deutschland ist im Krieg! Auch wenn es kaum noch jemand wahrzunehmen scheint, deutsche Soldaten sind aktiv am immer noch tobenden Krieg in Afghanistan beteiligt. Und Krieg bedeutet immer Mord, Zerstörung, Vergewaltigung und Plünderung. Deutschland ist mitverantwortlich für den Tod von mehreren Tausend Menschen, für die weitere Zerstörung eines bereits weitgehend darniederliegenden Landes und einer noch stärkeren Verelendung der in Afghanistan lebenden Menschen.
Doch damit nicht genug. Deutsche Truppen bereiten sich in der Türkei, in Kuwait, in Djibouti und im Indischen Ozean auf eine direkte Beteiligung der kommenden Kriege der USA gegen Irak und Somalia vor. Der Umbau der Bundeswehr hin zu einer weltweit einsetzbaren Armee wird rasant vorangetrieben. Jedes Jahr gibt Deutschland Milliarden für die weitere Aufrüstung der Bundeswehr aus.
Im Kosovo, in Bosnien-Herzegowina und in Mazedonien sorgen Bundeswehrkontingente für die Durchsetzung deutscher Interesse. Keine 60 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges sind Militär und Krieg wieder normale und allgemein akzeptierte Mittel deutscher Politik.
Wir fordern:
Schluss mit dem Krieg in Afghanistan!
Das Ende der Kriegsvorbereitungen gegen Irak und Somalia!
Den sofortigen Rückzug aller im Ausland stationierten deutschen Soldaten!
Den Austritt Deutschlands aus der NATO und aller anderen militärischen Strukturen!
Die ersatzlose Abschaffung der Wehrpflicht!
Die vollständige Auflösung der Bundeswehr!
Ein totales Rüstungsexportverbot!
Wir fordern die Soldaten aller Armeen auf zu desertieren!
Wir rufen alle KriegsgegnerInnen und AntimiltaristInnen zur Teilnahme an der 1. Mai - Demonstration in Bernau auf!
Auftakt: 9 Uhr Bahnhofsvorplatz
Auch deutsche Soldaten sind Mörder!
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Infotelefone
Aktuelle Infos zum Naziaufmarsch in Berlin gibt es unter folgenden Telefonnummern:
0177 - 477 03 86 030 - 44 34 1001 Infotelefone der unabhängigen Antifa
030 - 275 60 756 Antifa-Infotelefon der AAB
EA Berlin
Tel. 030 - 69 222 22 Meldet Euch beim Ermittlungsausschuss, wenn Ihr verhaftet wurdet oder Verhaftungen mitbekommen habt. Der EA ist vom 30.4. bis zum 2.5. erreichbar.
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