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47 Termine   (Rubrik: Info)

Samstag, 25.05.2013
18.00 Uhr FAU-Lokal: Infoveranstaltung
Veranstaltung zu den Umweltverbrechen beim Riva-Stahlwerk Ilva in Taranto/Süditalien. Einführung in die Geschichte des Stahlwerk Ilvas der Riva-Gruppe, der Mißachtung der ArbeiterInnen und der Umweltverbrechen im süditalienischen Taranto.
Der Industriekomplex Ilva in Taranto, eines der größten Stahlwerke Europas, ist seit 50 Jahren in Betrieb und seit 1995 im Besitz der Familie Riva. [...] Bei der Übernahme des Stahlwerks Ilva wussten die daran Beteiligten, dass die Emission krebserregender Stoffe stark verringert werden muss. 30% des Dioxinausstosses der EU und 92% Italiens werden durch das Ilva-Werk produziert. Gerichtlich verordnete Teilschließungen bleiben wirkungslos. So starb am 30. Oktober 2012 ein Arbeiter bei einem Arbeitsunfall in einem eigentlich stillgelegten Teil des Werkes. Das Erpressungspotential von Riva ist enorm: Die ganze Region lebt in Abhängigkeit von dem Werk. Und die Abhängigkeit verschärft sich mit jeder weiteren Vergiftung von Luft, Wasser und Boden. [...] Scheinbar bleibt nur die Alternative zwischen Krebs und Arbeitslosigkeit.
Viele ArbeiterInnen des Stahlwerks und Menschen in Taranto verweigern sich aber dieser verordneten Alternativlosigkeit. Zwei von ihnen werden bei uns zu Gast sein. Wir laden deshalb ein zum Gespräch mit einem Journalisten aus der Region, einem Aktivisten des "Comitato cittadini e lavoratori liberi e pensanti" aus Taranto und AktivistInnen des Taranto-Soli-Komittees.
20.00 Uhr Zielona Gora: Info-Veranstaltung
Endlich wieder Samstag. Endlich wieder Protego-Tresen. Lasst den schönen Tag entspannt ausklingen oder macht euch warm für eine lange Partynacht. Bei kühlem Bier leckeren Cocktails und veganer Vokü informieren wir euch diesmal über die Blockupy Aktionstage vom 31. Mai bis 1. Juni in Frankfurt am Main. Was ist Blockupy? Was passiert in Frankfurt? Und wie kann ich mitmachen? Diese und andere Fragen beantworten wir euch bei unserem Tresen. Wer will kann sich im Anschluss gleich noch Tickets für die Berliner Busse sichern. Kommt vorbei, informiert euch und stellt uns eure Fragen.

Montag, 27.05.2013
19.00 Uhr SO36: Infoveranstaltung
Am 31.5 und 1.6. finden in Frankfurt am Main die Blockupy-Aktionstage 2013 statt. Wir werden auch in diesem Jahr in der Finanzzentrum Frankfurt/Main unseren Unmut mit Krise, Fiskalpolitik und Kapitalismus demonstrieren. Von Berlin aus mobilisiert die Blockupy Plattform zu den Protesten und organisiert dafür am 30.5. und 1.6. Busse die nach Frankfurt fahren werden.
Am 27.5. wird es dazu ab 19.00 Uhr die aktuellsten Informationen über die geplanten Aktivitäten von Blockupy 2013 geben, so dass wir alle optimal vorbereitet nach Frankfurt fahren können. Fragen zur Anreise, den Protesten und alles anderem Wichtigen werden beantwortet und die letzten Bustickets verkauft. Außerdem werden wir über den aktuellen Stand der Camps vor Ort, sowie über andere Treffpunkte während den Tagen informieren. Auch über eventuelle zu erwartende Repressionen werden wir versuchen eine Lageeinschätzung abzugeben.
20.00 Uhr New Yorck 59: Anarchistisches Infocafé
Veranstaltung und Vokü. Staatliche Überwachung und (Informations-)Technik. Was geht gerade und was macht der Staat. Von klassischer Telefonüberwachung über Skype als Beispiel, dass Verschlüsselung mit Sicherheit nicht viel zu tun haben muss, über Smartphones bzw. (Android/IOS) Scheunentore, über Mailverschlüsselung und das Dilemma des (un-)sicheren Kanals, über Festplattenverschlüsselung und Verdunkelungsgefahr, über TOR als Beispiel das anonym nicht sicher sein muss, über gläserne Facebook-Menschen und data mining, bis hin zum legendären Bundestrojaner.
Vokü ab 20.00 Uhr, Veranstaltungsbeginn ca. 21.00 Uhr, ab 18.00 Uhr gerne zum schnippeln helfen kommen.

Dienstag, 28.05.2013
16.00 Uhr TU Berlin: Vortrag + Diskussion
"Nazis im Verein, in der Schule oder auf Arbeit, wie damit umgehen?" Was tun, wenn sich Nazis im Sportverein, in der Schule oder auf Arbeit einmischen und versuchen, dort ihre Ideologie zu verbreiten? Es sollen Handlungsmöglichkeiten anhand konkreter Fälle beschrieben werden. Mit Martin Ziegenhagen (Gegen Vergessen e.V.). Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, Raum H 110.
19.00 Uhr Haus der Demokratie: Infoveranstaltung
Es lebe die Anarchie! Eine Reise mit Lucio Urtubia - Veranstaltung "Baustelle Revolution". Sozialrebell, Geldfälscher, Bandit, Anarchist – die Liste der Titel, mit denen Lucio Urtubia beehrt wurde, ist lang. Sein Leben, ist ein Spiegel der revolutionären Bewegungen Europas in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Lucio Urtubia wurde 1931 in Navarra, Spanien geboren. Mitte der 50er Jahre desertierte er vom spanischen Militär und ließ sich in Paris nieder, wo er Maurer wurde. Schnell schloss er sich anarchistischen Gruppierungen an. Berühmt wurde er schließlich durch direkte Aktionen wie Bankraub oder Fälschungen. Sein Meisterstück waren gefälschte Schecks der Citibank, deren Erlös zur Unterstützung von Guerilla-Bewegungen in Lateinamerika und Europa verwendet wurde. Lucio Urtubia betreibt heute das sozio-kulturelle Zentrum Louise Michel im Stadtteil Belleville im 20. Bezirk von Paris. Er erzählt von seinem bewegten Leben und wie es heute weitergeht.
Veranstaltet von: Jungle World und FAU Berlin.
19.00 Uhr Marianne (Mariannenstr. 6): Infoveranstaltung
"Produktion von Unsicherheit - Immobilienwirtschaft im gegenwärtigen Krisengeschehen". Wohnungsnot ist eine Dimension bei der Produktion von Unsicherheit. Überall auf der Welt läßt sich massive Wohnungsnot feststellen – häufig bei einem gleichzeitigem Überangebot von Wohnraum. Kris Maschewsky untersucht in seinem Beitrag den politökonomischen Zusammenhang von Wohnungsnot, Leerstand und ­Krise und stellt seine Thesen zur "Globalisierung der Gentrifizierung" und Inwertsetzung urbanen Raums vor.
Kris Maschewsky schrieb seine Staatsexamensarbeit über "Urbane Immobilienmärkte und ökonomische Theorien der Gentrifizierung" und ist u.a. aktiv im freien Zusammenschluss "kritische geographie berlin" sowie im Berliner "Mietenstopp"-Bündnis.
Im Rahmen der Reihe "Kapitalismus am Rande des Nervenzusammenbruchs".
19.30 Uhr Mehringhof: Infoveranstaltung
"Der Arabische Frühling: Voraussetzungen - Hintergründe - Ausblick". Veranstaltung mit Asef Bayat, einem ausgezeichneten Kenner der Gesellschaften des Nahen Ostens. Die arabischen Revolutionen scheinen sich mittlerweile gegen die Aufständischen selbst zu wenden - ist diese verbreitete Meinung richtig oder greift sie entschieden zu kurz? Schon vor dem "Arabischen Frühling" war der westliche Blick von der Vorstellung geprägt, die dortigen Gesellschaften seien politisch, ökonomisch und sozial erstarrt – gefangen in überkommenen kulturellen und religiösen Traditionen. Asef Bayat erschüttert diese Sichtweise in ihren Grundfesten und gibt den Schlüssel zum Verständnis der "Frühlingsrevolutionen", indem er zeigt, wie es den gewöhnlichen Leuten, den "ordinary people", unter den autoritären Regimes gelang, neue Räume sozialer Interaktion zu schaffen, in denen sie ihre Anliegen artikulieren und sich als soziale Subjekte behaupten konnten. Diese Räume lassen sie sich auch heute nicht einfach wieder nehmen. Davon zeugen auch vielfältige Initiativen, die es zu unterstützen gilt.
20.00 Uhr Friedelstr. 54 (Neukölln): Vokü + Diskussion
Jeden 4. Dienstag im Monat ab 20.00 Uhr gibt es in der Friedel 54 leckeres Essen mit Programm zu Antira-Themen ab 21.00 Uhr. Organisiert von der Gruppe Corasol.
Thema diesmal: 20 Jahre nach der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl. 20 Jahre nach dem Mordanschlag von Solingen. Diskussionveranstaltung zur Situation vor 20 Jahren mit Allmende.

Mittwoch, 29.05.2013
19.00 Uhr Baiz: Infoveranstaltung
"Frieden in Kurdistan?!" - Ein Delegationsbericht über die Erfahrungen während der Newrozfeierlichkeit. Vom 15.-25. März befanden sich knapp 25 deutsche, kurdische, türkische und palästinensische Jugendliche auf einer Delegationsreise in Kurdistan. Organisiert wurde die Delegation vom Verband der Studierenden aus Kurdistan – YXK. Die TeilnehmerInnen kamen aus verschiedenen linken Organisationen unter anderem vom YXK, der DKP, der Interventionistischen Linken oder sie waren unorganisiert. Alle einte der Drang mehr über Kurdistan, mehr über den Aufbau einer alternativen Gesellschaft zu erfahren um diese Eindrücke nicht nur in Deutschland bekannt zu machen, sondern diese Erfahrungen auch in der politischen Arbeit vor Ort anzuwenden. In 10 Tagen sammelte die Delegation Informationen und Eindrücke über die kurdische Freiheitsbewegung, über die Kämpfe der Jugendlichen und Studierenden, über die Frauenbewegung, aber vor allem auch über die derzeitigen Friedensverhandlungen. "Wir wollen Frieden, aber wir haben Zweifel an der Ernsthaftigkeit der AKP-Regierung". Dieser Satz prägte alle Gespräche mit der Bevölkerung, AktivistInnen und PolitikerInnen.
Die Veranstaltung beschäftigt sich mit den momentan laufenden Friedensverhandlungen zwischen dem türkischen Staat und dem Repräsentanten des kurdischen Volkes Abdullah Öcalan und behandelt die Erlebnisse und Gespräche der Delegation.

Donnerstag, 30.05.2013
16.00 Uhr TU Berlin: Vortrag + Diskussion
"Elite Sein." Seit über 150 Jahren reproduzieren studentische rechtskonservative Corps eine männliche Elite, nahezu unabhängig vom Staatssystem, mit großem Erfolg. Führende Politiker und wichtige Personen aus Wirtschaft und Wissenschaft (von Bismarck bis Kanther, von Daimler bis Esser) zählten und zählen zu ihren Mitgliedern. Wie funktionieren Reproduktion und die Aufrechterhaltung des beeindruckenden informellen Netzwerkes von konservativ-männlicher Macht in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft? Referent: Jörg Kronauer. Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, Raum H 1012.
20.00 Uhr Lunte: Kiez-Dinner
"Miethaie zu Fischstäbchen". Neuer Lebensmittel-Skandal! Miethaie in Fischstäbchen gefunden. Serviert beim Kiez-Dinner... Es gibt einen neuen Mieterhöhungsspiegel, Häuser stehen weiter leer und gleichzeitig werden Menschen verdrängt. Wir wollen darüber und was sonst noch ansteht diskutieren. Wie geht es weiter... Macht mit!

Freitag, 31.05.2013
19.00 Uhr FAU-Lokal: Infoveranstaltung
"Der letzte Aufstand". Marseille gilt als letzte ungeschliffene Großstadt Frankreichs – und ist 2013 "Kulturhauptstadt Europas". Einen Einblick in die sozialen Spannungen hinter dieser Hochglanzfassade bietet der Historiker Alèssi dell'Umbria. Natürlich beleuchtet er auch die freiheitliche Tradition der Mittelmeermetropole, die sich – ebenso wie Paris – 1871 erhob und die Kommune ausrief. Der Übersetzer Andreas Förster stellt die bei Syndikat A erschienene Broschüre vor.
19.30 Uhr Galerie Olga Benario: Biografische Lesung
Erica Fischer stellt ihr neues Buch "Königskinder" vor; eine Mischung aus Roman und Dokumentation, dem die Familiengeschichte ihrer Eltern zugrunde liegt:
ihre jüdische Mutter musste zusammen mit ihrem österreichischen Vater nach dem Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland Wien verlassen und nach London fliehen. Bescheiden schlägt sich das junge Ehepaar durch, bis die englische Regierung 1940 beginnt, männliche Ausländer aus Deutschland, Österreich und Italien zu internieren. Ericas Vater fährt nun mit einem Dampfer nach Australien, aber die Reise wird zur Höllenfahrt.

Samstag, 01.06.2013
19.00 Uhr Fischladen: Soliparty
"Widerstand gegen Schlachtfabriken". Mit Vokü und Vortrag über den Widerstand gegen die Geflügelschlachtfabriken in Wietze und Wietzen und deren Mastanlagen. Inhalt sind dabei sowohl vergangene Aktionen, als auch der aktuelle Stand der Schlachtfabriken und zukünftige Handlungsspielräume. Die Soli-Kohle wird in zukünftige Aktionen investiert, aber ebenso für alte Repressionskosten verwendet. Rauchen nur vor der Türe. Eintritt gegen Spende.
19.00 Uhr: Vortrag Wietze
21.00 Uhr: vegane Vokü
21.30 Uhr: Purple7 (dnstep)
23.00 Uhr: Frequenzsuppe (Techhouse, Tekkno)
01.00 Uhr: Trans_mitter (Techno, Minimal)
03.00 Uhr: Mogli Tagtraumbomben (Mashups, Electricplayground)
23.00 Uhr K9: Soliparty
Friedensfestival Ostfriesland - Soli die Dritte. Größenwahn & Leichtsinn - Das Aktionsbündnis für Frieden und Entmilitarisierung, Harlingerland gegen Rechts lädt zur dritten Info- und Soliparty ein – die Kohle können die ehrenamtlichen HelferInnen gut für die Vorfinanzierung des Friedensfestival Ostfriesland 2013 gebrauchen. Mit dem Erlös des Festivals werden Jugendprojekte in Ostfriesland unterstützt.
Ab 23.00 Uhr mit Ghetto Funk von Moon Walka. Weiter geht's mit Abelha Supersónica und ihrem D'N'B-Set. Die Nacht wird zum Tag mit DeepHouse von Schulze&Schultze. Einlass 22.00 Uhr. Eintritt: Spende.

Montag, 03.06.2013
16.00 Uhr Linienstr. 206 (nähe Rosenthaler Platz): Antikriegscafé
Offener Treffpunkt für alle, die sich gegen Krieg und Militarisierung wehren wollen und Gleichgesinnte suchen. Ab 18.00 Uhr: Info-, Mobilisierungs- und Diskussionsveranstaltung zum "War Starts Here"-Camp 2013 vom 21.-29.7. am Gefechtsübungszentrum (GÜZ) in der Altmark bei Magdeburg. Wir wollen euch von unseren Erfahrungen vom letzten Jahr erzählen und kund tun, was dieses Jahr geplant ist.
19.00 Uhr JUP: Infoveranstaltung
Gentrifizierung. Wer verdrängt hier eigentlich wen? Und welche (Profit)Interssen stehen dahinter? Die Gruppe "Revolution" bereitet das Inputreferat, sowie eine Ausstellung zum Thema vor, welche am selbsen Tag eröffnet wird.
19.00 Uhr Mehringhof: Diskussionsveranstaltung
"Image - Problem?" Seitdem beinahe jede_r ein Handy mit Foto- und Filmfunktion oder eine Digitalkamera besitzt, nimmt die Benutzung dieser Technik bei Demos und anderen politischen Aktionen rasant zu. Die Meinungen über die Dokumentation gehen auseinander: Um Übergriffe auf die Demo zu verhindern wird die lückenlose Dokumentation als Selbstschutz gesehen, so die eine Argumentation. Eine andere Meinung warnt davor, militante Aktionen zu filmen und eine dritte ist gegen jegliche digitale Aufnahme von Demos. Welche Umgehensweise mit Kameras welche Konsequenzen haben kann und wie wir in der Praxis damit umgehen wollen, werden wir mit euch diskutieren. Dazu haben wir mehrere Gäste eingeladen. Ort: Versammlungsraum im Mehringhof.
20.00 Uhr K9: Infoveranstaltung
"Informationelle Fremdbestimmung: BKA-Märchenstunde und die Wirklichkeit". Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zur Speicherpraxis und Auskunftsersuchen bei polizeilichen Datenbanken. Aus manipulierten Datensammlungen reimen sich BKA-Schergen Konstrukte von "kriminellen Vereinigungen" zusammen, um die Verfolgung emanzipatorischer Bewegungen zu begründen: Wer sich zum Beispiel in Bürgerrechtsgruppen gegen Überwachung engagiert oder auf europaweiten Grenzcamps gegen die rassistische Politik der EU demonstriert gilt als verdächtig und wird entsprechend gespeichert. Wenn Betroffene dann ihr Recht wahrnehmen und Auskunft über gespeicherte Daten verlangen, wird dies mit dem Vorwurf verweigert, "Dienstgeheimnisse des BKA" offenlegen zu wollen.
Im Vortrag werden die Referent_innen anhand von Fallbeispielen illustrieren, wie internationale Polizeizusammenhänge ihre absurden Verdachtsmomente konstruieren, um dann gegen so genannte "Euro-Anarchisten" oder "No Border-Aktivisten" zu ermitteln.
Eine Veranstaltung organisiert von Out of Control Berlin.

Dienstag, 04.06.2013
16.00 Uhr TU Berlin: Vortrag + Diskussion
"Rechte Codes". Neo-Nazis sind heute etwas schwieriger zu erkennen, als vor ein paar Jahren noch. Sie geben sich modern mit dem Ziel, neue Bevölkerungsschichten zu erschließen. Wir reden über die heute unter Rechten üblichen Symbole, Zahlencodes, Marken und ihre Bedeutung. Referent: Oliver Cruzcampo (Endstation Rechts). Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, Raum H 110.
20.00 Uhr Braunschweigerstr. 53-55: Infoveranstaltung
Info-, Mobilisierungs- und Diskussionsveranstaltung zum "War Starts Here"-Camp 2013 vom 21.-29.7. am Gefechtsübungszentrum (GÜZ) in der Altmark bei Magdeburg. Wir wollen euch von unseren Erfahrungen vom letzten Jahr erzählen und kund tun, was dieses Jahr geplant ist.

Mittwoch, 05.06.2013
18.30 Uhr Mehringhof: Infoveranstaltung
Durchgefallen! Eine Bilanz der Menschenrechtslage in Mexiko. Die beiden Referentinnen Malú Aguilar vom Menschenrechtszentrum Tlachinollan und Georgina Vargas vom Centrum Pro DH werden über die aktuelle Menschenrechtslage anhand der universellen periodischen Bewertung der UNO vortragen. Für Übersetzung ins Deutsche ist gesorgt. Ort: Versammlungsraum.
19.00 Uhr Café Commune (Reichenberger Str. 157): Diskussion
"Neue Antikapitalistische Partei". Vor vier Jahren gründete sich die NPA in Frankreich als breite linke Sammlungspartei. Doch seit ihrer Gründung befindet sie sich in der Krise, verliert Mitglieder und WählerInnenstimmen. Was für eine Partei brauchen wir für den Kampf gegen den Kapitalismus? Eine Diskussionsveranstaltung aus der Reihe: "Eine weltweite Krise – und marxistische Antworten."
19.00 Uhr K-Fetisch (Wildenbruchstr. 86): Infoveranstaltung
Rechte und konservative EU-Kritik - Wer ist die "Alternative für Deutschland"?.
Im April wurde mit großem medialen Aufsehen die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) gegründet. Zum Gründungsparteitag in einem Berliner Hotel erschienen 1400 euphorisierte Teilnehmer. Die AfD soll bundesweit tausende Mitglieder besitzen, Tendenz steigend. Inhaltlicher Schwerpunkt dieser Partei ist die nationalistisch grundierte Kritik an der EU. Es wird die "geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes" und die Rückkehr zur nationalstaatlichen Währungs- und Wirtschaftspolitik gefordert. [...] Diese "Partei der Experten" (FAZ) fischt am rechten Rand der CDU- und FDP-Anhängerschaft. [...] Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit ihrer Programmatik ist notwendig, um diese richtig einzuordnen und kritisieren zu können.
Wir wollen uns daher bei dieser Informationsveranstaltung nicht nur mit dem Personal der AfD beschäftigen. Vielmehr soll auch ins Parteiprogramm gekuckt und der Frage nachgegangen werden: Was ist und will rechte und konservative EU-Kritik?
Eine Kooperationsveranstaltung des Antifaschistischen Infoblatt mit der Hellen Panke e. V. –Rosa Luxemburg Stiftung Berlin. Referent: Jörg Kronauer, Publizist. Moderation: Fabian Kunow.
20.00 Uhr Zielona Gora: Roter Abend
Veranstaltung zur Geschichte der Hausbesetzung der Hamburger Ekhofstraße. Mit Filmen, Radiomitschnitten und Bericht eines an der Besetzung Beteiligten.
Am 19. April 1973 besetzten zirka 50 Menschen in Hamburg die Ekhofstraße 39. Die Aktion war für die radikale Linke Hamburgs ein Anziehungspunkt. Es war ein Kontrapunkt zu den vielen Achtundsechzigern, die jetzt mit dem kapitalistischen System paktierten. Die Besetzer_innen betrieben deswegen Stadtteilarbeit für die Bevölkerung, boten z.B. Beratung in Mietfragen an und kostenlose medizinische Hilfe für die Menschen im Stadtteil und wehrten sich offensiv gegen Polizeikontrollen. [...]
Das Haus wurde am 23. Mai von einem Mobilen Einsatzkommando (MEK) der Hansestadt geräumt. Im Anschluss gab es eine Kriminalisierungswelle. 3 Genoss_innen wurden zu 12, 14 und 16 Monate Haftstrafen verurteilt. Einige der Bewohner_innen schlossen sich später bewaffneten Gruppen wie der Bewegung 2. Juni und der RAF an.
Auf der Veranstaltung am Roten Abend wird ein ehemaliger Besetzer der Ekhofstraße berichten. Außerdem werden Filme und ein Radiobeitrag über die Ekhofstraße gezeigt.
Im Anschluss wollen wir auch den damaligen politischen Kontext dieser Besetzung diskutieren und nach den Erfolgen aber Begrenztheiten und Fehlern der damaligen Aktion fragen. Aus aktuellen Anlass wird es Informationen zu aktuellen Razzien gegen linke Strukturen geben.

Donnerstag, 06.06.2013
16.00 Uhr TU Berlin: Vortrag + Diskussion
"Am rechten Rand des Sportplatzes – wie Nazis den Fußball erobern". Wer Nachwuchs für seine rechte Ideologie rekrutieren möchte, ist im Fußballstadion dafür offenbar hervorragend aufgehoben. Am Beispiel zahlreicher aktueller Vorfälle besprechen wir gefährliche rechte Tendenzen in der Fußball-Fan-Szene und stattfindende Auseinandersetzungen zwischen rechten und linken Fans. Referent: Thorsten Poppe (Freier Journalist). Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, Raum H 1012.
18.00 Uhr Jugendclub Oktopus (Pankow): Festival
"Open Air for Open Minds" (1. Tag).
Heute wollen wir mit euch gemütlich das Open Air for Open Minds Festival einläuten. Thematisch wird es um den Refugee-Protestmarsch gehen. 18.00 Uhr eröffnen die "Photographers in Solidarity" eine das ganze Festival zugängliche Ausstellung. Danach gucken wir in Anwesenheit des Regisseurs den Film "Marsch der Würde" mit anschließendem Publikumsgespräch. Vokü, kühle Getränke und jede Menge Vorfreude aufs Festival wirds auch geben. Ort: Jugendclub Oktopus, Parkstraße 12-14, Pankow.

Freitag, 07.06.2013
16.00 Uhr Jugendclub Oktopus (Pankow): Festival
"Open Air for Open Minds" (2. Tag).
Begleitet wird das ganze am Freitag mit einem phänomenalen Hip-Hop LineUp. Mit dabei sind: "Herr von Grau" (HipHop, Rap, Experimentelle Musik), "Sookee" (QueerRap, Spoken Word), "Kobito" (Rap, Rythmischer Sprechgesang), "Refpolk" (Rap), "Yanna Yansn", "Waving the Guns" (Rostock Riot Rap), "Highopeis", "FERfekt" (Hiphop, Rap).
Dazu gibt's allerlei Programm: 17.00 Uhr startet das legendäre Graffiti-Style-Battle und das Improtheater "Notausgang" performt ab 18.00 Uhr. Was für den Kopf gibt's von der ASJ in ihren Workshops "Jung und billig – Infos über Arbeitsrechte für Minijobbende" und "Aufs Kreuz gelegt – Kritisches zur Bundestagswahl 2013".
Das ganze findet in Französisch Buchholz/Pankow statt, einer Idylle zwischen Großstadt und Natur, die bequem mit der Straßenbahn erreichbar ist. Eintritt: 1 EUR. Ort: Jugendclub Oktopus, Parkstraße 12-14, Pankow.
19.00 Uhr FAU-Lokal: Infoveranstaltung
FAU - Wie funktioniert das? Wie ist die FAU – lokal in Berlin, bundesweit sowie international – organisiert und vernetzt? Was macht eine syndikalistische Gewerkschaft überhaupt aus? Warum ist die FAU nicht einfach eine weitere Gewerkschaft? Einführung für Neumitglieder und Interessierte.

Samstag, 08.06.2013
15.00 Uhr Jugendclub Oktopus (Pankow): Festival
"Open Air for Open Minds" (3. Tag).
Mit dabei sind: "Strom & Wasser feat. The Refugees" (Musik aus deutschen Flüchtlingslagern), Asylmonologe (Dokumentarisches Theater), "Bonfyah" (Reggae, Dubstep, Soul), "Filou" (Reggae, Rock, Roots), "Brüh Brothers in Flames" (Theater Punk), "David" (Liedermacher).
Dazu gibt's allerlei Programm: Um 16.00 Uhr startet das legendäre Graffiti-Style-Battle und die Initiative Multitude informiert über den ganzen Tag mit ihren Workshops "Refugee-Roulette: Über das perfide Spiel mit den Geflüchteten".
15.00 Uhr Quizshow: Wissen zum Asylrecht
16.30 Uhr Talkshow: Auswirkungen des Asylregimes
18.00 Uhr Diskussion: Protest gegen das Asylregime, mit Refugees vom Oranienplatz.
Das ganze findet in Französisch Buchholz/Pankow statt, einer Idylle zwischen Großstadt und Natur, die bequem mit der Straßenbahn erreichbar ist. Eintritt: 1 EUR. Ort: Jugendclub Oktopus, Parkstraße 12-14, Pankow.

Sonntag, 09.06.2013
13.00 Uhr Braunschweigerstr. 53-55: Soli-Brunch
Veganer Soli-Brunch für das "War-starts-here"-Camp. Unser veganer Soli-Brunch ist teilweise auch glutenfrei und das ganze ist rolli-gerecht. Um 15.00 Uhr wird es einen kleinen Imput zum "War-starts-here"-Camp geben.

Montag, 10.06.2013
20.00 Uhr New Yorck 59: Anarchistisches Infocafé
Info-, Mobilisierungs- und Diskussionsveranstaltung zum "War Starts Here"-Camp 2013 vom 21.-29.7. am Gefechtsübungszentrum (GÜZ) in der Altmark bei Magdeburg. Wir wollen euch von unseren Erfahrungen vom letzten Jahr erzählen und kund tun, was dieses Jahr geplant ist. Vokü ab 20.00 Uhr, Veranstaltungsbeginn ca. 21.00 Uhr, ab 18.00 Uhr gerne zum schnippeln helfen kommen.

Dienstag, 11.06.2013
16.00 Uhr TU Berlin: Vortrag + Diskussion
"Darf man über Nazis lachen?" Satire und ihre Einsetzbarkeit als Mittel im Kampf gegen Nazis. Mit Marc Brandstetter (Endstation Rechts). Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, Raum H 110.

Mittwoch, 12.06.2013
19.00 Uhr Baiz: A-Laden Experience
"Occupy - Alles vorbei?" Wo sind die 99% geblieben? Ist kein Dampf mehr im Klassenkampf? Jedoch am Ende des Wonnemonats Mai und am 1. Juni 2013 soll in Bankfurt die Bewegung wieder aufleben. Mittels "Blockupy" besteht die Absicht durch eine Demoroute die Europäische Bank Zentrale (EZB) zu blockieren, um für kurze Zeit den Kapitalkurs zu stören. Vorher sind Verstaltungen zur Rolle der EZB, der Troika und IWF angesetzt. Auch über Alternativen soll gesprochen werden. Im Referat geht es dann auch um das Resümee. Und vor allem libertäre Stimmen aus den USA kommen zu Wort. Eintritt: Spende.

Freitag, 14.06.2013
19.00 Uhr FAU-Lokal: Infoveranstaltung
"Parlamentarismuskritik". Im Herbst sind wieder Wahlen und das wollen wir nicht unkommentiert lassen. Wir erläutern unsere Kritik am Parlamentarismus und umreißen was eine Alternative zum Parlamentarismus für uns beinhalten sollte. Außerdem stellt sich unsere Kampagne bezüglich der Bundestagswahlen vor. Eine Veranstaltung der ASJ Berlin.
19.30 Uhr K9: Infoveranstaltung
Seit August 2012 läuft der "RZ-Prozess" in Frankfurt gegen Sonja und Christian. Seit ihrer Auslieferung im September 2011 ist Sonja in Haft. Beiden wird vorgeworfen, sich an Aktionen der Revolutionären Zellen beteiligt zu haben. Sonja ist außerdem der Vorbereitung des Angriffs auf die OPEC-Konferenz angeklagt. Im April 2013 verhängte das Gericht zudem sechs Monate Beugehaft gegen Sibylle S., die sich geweigert hat als Zeugin auszusagen. Wir wollen an diesem Abend über den Stand der Verfahren und die bisherige Soli-Arbeit berichten.

Samstag, 15.06.2013
22.00 Uhr Køpi: Konzert im AGH + Dirty Immigrants
"Submachine" (Punk aus Pittsburgh) - "Krujido" (Kolumbien Punk) - "Injured List" (Karl-Marx-Stadt HC)
Dirty Immigrants Vokü and Infostand

Mittwoch, 19.06.2013
19.00 Uhr Baiz: Broschüren-Release
Broschüren-Release der ASJ. Niedriglohn, Arbeitshetze, geltendes Arbeitsrecht wird verletzt? Die Palette von Problemen im Minijob ist lang, das Beschäftigungsmodell an sich ist falsch - dem muss etwas entgegen gesetzt werden. Die Kampagne "Jung und Billig – gegen Ausbeutung im Minijob" beschäftigt sich mit der Aufklärung von Minijobbenden, deren Organisierung sowie der Artikulation von Kritik am Modell Minijob. Bei dieser Veranstaltung veröffentlicht die Kampagne ihre Broschüre, in der genau diese Themen behandelt werden und welche ein kleines Handbuch für Minijobbende darstellen soll.
19.00 Uhr Café Commune (Reichenberger Str. 157): Diskussion
"Venezuela nach dem Tod Chávez". 14 Jahre lang führte Hugo Chávez eine "Bolivarische Revolution" in Venezuela an. Was passiert mit dem "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" nach dem Tod des Präsidenten? Handelt es sich überhaupt um Sozialismus oder eher um einen linken Bonapartismus? Eine Diskussionsveranstaltung aus der Reihe: "Eine weltweite Krise – und marxistische Antworten."

Freitag, 21.06.2013
18.30 Uhr Baiz: Roter Freitag
Steuer, Steuerhinterziehung, Steuerfahndung. Der Kampf um die Zwangsabgaben wird härter. Der bürgerliche Staat regiert mit Geld. Geld, das seine Bürger verdienen: Die Masse besteuert er direkt an der Quelle; die Hauptsumme holt er sich bei den Besserverdienenden und Unternehmern, bei wem sonst. Für diese Klasse sind Steuern im Prinzip verkehrte Kosten ihres Geschäfts, ein Raub wohlverdienter Gewinne; also wird hinterzogen, wo und wohin es nur geht. Der Staat sieht das ungefähr genauso. Es ist sein Geld, um das er geprellt wird; auch und gerade von seinen Reichen verlangt er Steuermoral, also tätigen Patriotismus; erst recht in der Krise macht Deutschland mit diesem Anspruch ernst. Konten im Ausland sind Verrat am Vaterland, sprich: kein Kavaliers-Delikt; die Milliarden gehören uns und heim ins Reich! Die öffentliche Bloßstellung prominenter Steuersünder ist Teil der Kampagne und befeuert die Talkshows und Stammtische zum Thema Steuergerechtigkeit und nationale Vorbilder enorm. Hier kennen die Insassen der kapitalistischen Klassengesellschaft nur noch einen Gegensatz: den von anständigen und unanständigen Deutschen.

Montag, 24.06.2013
20.00 Uhr Kadterschmiede: Monday My Mind
20.00 Uhr: VoKü. 21.00 Uhr: Yasukuni – (Anti)Faschismus und (Anti)Militarismus in Japan früher und heute. Film und anschließende Diskussion, bei der wir wir noch näher auf die unterschiedlichen rechten Strömungen und Bewegungen (darunter die Zaitotukai) in Japan und auch linke Gruppen eingehen wollen.

Dienstag, 25.06.2013
16.00 Uhr TU Berlin: Vortrag + Diskussion
"Rechte Intellektuelle und die Neue Rechte". Vortrag zu Bedeutung, Zielen und Methoden der Neuen Rechten. Referent: Helmut Kellershohn (Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung). Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135. Raum wird auf asta.tu-berlin.de bekannt gegeben.

Mittwoch, 26.06.2013
19.00 Uhr Baiz: A-Laden Experience
iFührung in den Anarchismus. Wenn heute über Anarchismus geredet wird, kommt mensch sich vor, wie auf einer Amerikanischen Versteigerung: alle bieten mit oder glauben etwas zu bieten zu haben. Beliebigkeit ist Trumpf. Was aber sind die hard facts? Seit wann gibt es Anarchismus als politische Bewegung und welche Menschen haben das A im Kreis ins Rollen gebracht? Ist Anarchismus "vögelfrei" für jede Interpretation? War da nicht mal was mit Sozialismus und "Arbeiterbewegung"? Oder alles nur durchgeknalltes Spinnerzeug von Terroristen und Bohèmiens? Geht die Reise nach UtopiA weiter? Wäre Anarchismus nicht eine freiheitlich-sozial(istisch)e Alternative gerade heute, kurz vor dem Aufprall des besoffenen Kapital-SUVs vor die finale Wand, um noch die Kurve zu kriegen? Fragen über Fragen. Antworten über Antworten kriegt ihr von uns - besser als an jeder Uni! Und wir lernen gerne von euch dazu. Eintritt: Spende.

Freitag, 28.06.2013
19.00 Uhr Mehringhof: Infoveranstaltung
"Neue Widerstandsformen braucht das Land!?" Generalstreiks in Serie, ein Streik jagt den anderen, Betriebsbesetzungen, Massenkundgebungen, Massendemonstrationen im Dutzend und flächendeckend! Ob spontan-internetgestützt oder organisiert; friedlich oder gewalttätig, gewerkschaftlich und "wild", parlamentarisch oder außerparlamentarisch: Das Volk steht auf und niemand erhört seine Stimmen und Forderungen.
Anne Seeck wird über die Sozialproteste seit 1998 berichten, incl. über das Scheitern der Hartz IV- Proteste und die Lähmung danach. Gibt es Beispiele aus der Geschichte und Gegenwart, in denen Protest auch mal erfolgreich war bzw. wenigstens Spaß machte?
Wolfgang Ratzel untersucht die Bedingungen des Scheiterns. Müssen wir Abschied nehmen von den vertrauten Widerstandsritualen? Aber wo zeigen sich die neuen? Taugen die Widerstandsformen der Occupy-Wallstreet- und der Bewegung der Indignados, der Empörten? Eignen sich die neuen Partei-Formen wie die Piratenpartei oder die italienische "MoVimento 5 Stelle"?
Oder bedeutet Widerstand heute, sich in antikapitalistischen, politökonomischen Strukturen zusammenzuschließen - zu Inseln von Parallel- und Gegengesellschaften im Meer eines krisenhaft-kollabierenden Weltsystems des Kapitalismus? Aber was könnte der erste Schritt sein?
Veranstaltungsreihe von Teilhabe e.V.: Krise und Proteste.

Samstag, 20.07.2013
22.00 Uhr Køpi: Konzert im AGH + Dirty Immigrants
"Wake" (Grind aus Kanada) - "Polikarpa y sus Viciosas" (Punk aus Kolumbien)
Dirty Immigrants Vokü and Infostand

Samstag, 17.08.2013
22.00 Uhr Køpi: Konzert im AGH + Dirty Immigrants
"Infesto" (HC Punk aus Kolumbien) - "Jenkem Warriors" (Oslo Punks / Norwegen)
Dirty Immigrants Vokü and Infostand

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