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Es gibt aktuell 242 Termine in Berlin Politik/Aktion: 10 Konzerte: 91 Filme: 43 Essen: 36 Parties: 37 Frauen: 1 Theater: 5 Ausstellungen: 1 Kurse/Workshops: 3 Kneipe/Café: 30 Queer: 5 Info: 40 Sonstiges: 44
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40 Termine (Rubrik: Info)
| Freitag, 24.05.2013 |
18.00 Uhr | La Casa: Infoveranstaltung "Rassismus am Frühstückstisch?!" Wir sind in unserem Alltag tagtäglich von rassistischer Gewalt umgeben. Mit einem kritischen Blick auf Werbung, Sprache und Schulbücher wollen wir schauen, wie uns rassistische Bilder umgeben und was Rassismus überhaupt ist. |
18.30 Uhr | Baiz: Roter Freitag Die moderne Familie: Patchwork oder "Bis dass der Tod euch scheide", hetero oder homo, alles ist erlaubt - und (fast) gleichberechtigt. Da hat sich einiges geändert für das Privatleben der Bürger. Es ist noch gar nicht lange her, dass Homosexualität verboten war, es die Pflicht zum Beischlaf in der Ehe gab etc. Die Familie steht unter dem besonderen Schutz des Staates, tendenziell auch die neue, liberale eheähnliche Gemeinschaft. Das wirft einige Fragen auf: Worum geht es dem Staat, wenn er das Privatleben seiner Bürger mit Rechten und Pflichten unter seine Fuchtel nimmt? Was leistet die Familie, auch in ihren neu zugelassenen Formen, für ihn? Welchen Ansprüchen unterwirft der Staat die Bürger, die heute ganz frei nur ihrer individuellen Neigung folgen dürfen? Was hat es überhaupt mit dem Privatleben, der Sphäre der Freiheit in der Konkurrenzgesellschaft, auf sich? |
19.00 Uhr | FAU-Lokal: Infoveranstaltung MedienarbeiterInnen bei den Öffentlichen-Rechtlichen – prekär und gespalten? Bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gibt es seit Jahren massive Sparvorgaben – und unter diesen leiden die freien MitarbeiterInnen besonders! Was können wir tun gegen deregulierte, prekäre Arbeitsverhältnisse und verdichtete Arbeit? Wie solidarisch ist das Verhältnis zwischen Festen und Freien? Über diese Fragen wollen wir mit Vertreterinnen von unabhängigen Freien-Selbstorganisationen bei der "Deutschen Welle" und dem "ZDF" diskutieren. |
| Samstag, 25.05.2013 |
18.00 Uhr | FAU-Lokal: Infoveranstaltung Veranstaltung zu den Umweltverbrechen beim Riva-Stahlwerk Ilva in Taranto/Süditalien. Einführung in die Geschichte des Stahlwerk Ilvas der Riva-Gruppe, der Mißachtung der ArbeiterInnen und der Umweltverbrechen im süditalienischen Taranto.
Der Industriekomplex Ilva in Taranto, eines der größten Stahlwerke Europas, ist seit 50 Jahren in Betrieb und seit 1995 im Besitz der Familie Riva. [...] Bei der Übernahme des Stahlwerks Ilva wussten die daran Beteiligten, dass die Emission krebserregender Stoffe stark verringert werden muss. 30% des Dioxinausstosses der EU und 92% Italiens werden durch das Ilva-Werk produziert. Gerichtlich verordnete Teilschließungen bleiben wirkungslos. So starb am 30. Oktober 2012 ein Arbeiter bei einem Arbeitsunfall in einem eigentlich stillgelegten Teil des Werkes. Das Erpressungspotential von Riva ist enorm: Die ganze Region lebt in Abhängigkeit von dem Werk. Und die Abhängigkeit verschärft sich mit jeder weiteren Vergiftung von Luft, Wasser und Boden. [...] Scheinbar bleibt nur die Alternative zwischen Krebs und Arbeitslosigkeit.
Viele ArbeiterInnen des Stahlwerks und Menschen in Taranto verweigern sich aber dieser verordneten Alternativlosigkeit. Zwei von ihnen werden bei uns zu Gast sein. Wir laden deshalb ein zum Gespräch mit einem Journalisten aus der Region, einem Aktivisten des "Comitato cittadini e lavoratori liberi e pensanti" aus Taranto und AktivistInnen des Taranto-Soli-Komittees. |
20.00 Uhr | Zielona Gora: Info-Veranstaltung Endlich wieder Samstag. Endlich wieder Protego-Tresen. Lasst den schönen Tag entspannt ausklingen oder macht euch warm für eine lange Partynacht. Bei kühlem Bier leckeren Cocktails und veganer Vokü informieren wir euch diesmal über die Blockupy Aktionstage vom 31. Mai bis 1. Juni in Frankfurt am Main. Was ist Blockupy? Was passiert in Frankfurt? Und wie kann ich mitmachen? Diese und andere Fragen beantworten wir euch bei unserem Tresen. Wer will kann sich im Anschluss gleich noch Tickets für die Berliner Busse sichern. Kommt vorbei, informiert euch und stellt uns eure Fragen. |
| Montag, 27.05.2013 |
| 19.00 Uhr | SO36: Infoveranstaltung Am 31.5 und 1.6. finden in Frankfurt am Main die Blockupy-Aktionstage 2013 statt. Wir werden auch in diesem Jahr in der Finanzzentrum Frankfurt/Main unseren Unmut mit Krise, Fiskalpolitik und Kapitalismus demonstrieren. Von Berlin aus mobilisiert die Blockupy Plattform zu den Protesten und organisiert dafür am 30.5. und 1.6. Busse die nach Frankfurt fahren werden.
Am 27.5. wird es dazu ab 19.00 Uhr die aktuellsten Informationen über die geplanten Aktivitäten von Blockupy 2013 geben, so dass wir alle optimal vorbereitet nach Frankfurt fahren können. Fragen zur Anreise, den Protesten und alles anderem Wichtigen werden beantwortet und die letzten Bustickets verkauft. Außerdem werden wir über den aktuellen Stand der Camps vor Ort, sowie über andere Treffpunkte während den Tagen informieren. Auch über eventuelle zu erwartende Repressionen werden wir versuchen eine Lageeinschätzung abzugeben.  |
20.00 Uhr | New Yorck 59: Anarchistisches Infocafé Veranstaltung und Vokü. Staatliche Überwachung und (Informations-)Technik. Was geht gerade und was macht der Staat. Von klassischer Telefonüberwachung über Skype als Beispiel, dass Verschlüsselung mit Sicherheit nicht viel zu tun haben muss, über Smartphones bzw. (Android/IOS) Scheunentore, über Mailverschlüsselung und das Dilemma des (un-)sicheren Kanals, über Festplattenverschlüsselung und Verdunkelungsgefahr, über TOR als Beispiel das anonym nicht sicher sein muss, über gläserne Facebook-Menschen und data mining, bis hin zum legendären Bundestrojaner.
Vokü ab 20.00 Uhr, Veranstaltungsbeginn ca. 21.00 Uhr, ab 18.00 Uhr gerne zum schnippeln helfen kommen. |
| Dienstag, 28.05.2013 |
16.00 Uhr | TU Berlin: Vortrag + Diskussion "Nazis im Verein, in der Schule oder auf Arbeit, wie damit umgehen?" Was tun, wenn sich Nazis im Sportverein, in der Schule oder auf Arbeit einmischen und versuchen, dort ihre Ideologie zu verbreiten? Es sollen Handlungsmöglichkeiten anhand konkreter Fälle beschrieben werden. Mit Martin Ziegenhagen (Gegen Vergessen e.V.). Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, Raum H 110.  |
19.00 Uhr | Haus der Demokratie: Infoveranstaltung Es lebe die Anarchie! Eine Reise mit Lucio Urtubia - Veranstaltung "Baustelle Revolution". Sozialrebell, Geldfälscher, Bandit, Anarchist – die Liste der Titel, mit denen Lucio Urtubia beehrt wurde, ist lang. Sein Leben, ist ein Spiegel der revolutionären Bewegungen Europas in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Lucio Urtubia wurde 1931 in Navarra, Spanien geboren. Mitte der 50er Jahre desertierte er vom spanischen Militär und ließ sich in Paris nieder, wo er Maurer wurde. Schnell schloss er sich anarchistischen Gruppierungen an. Berühmt wurde er schließlich durch direkte Aktionen wie Bankraub oder Fälschungen. Sein Meisterstück waren gefälschte Schecks der Citibank, deren Erlös zur Unterstützung von Guerilla-Bewegungen in Lateinamerika und Europa verwendet wurde. Lucio Urtubia betreibt heute das sozio-kulturelle Zentrum Louise Michel im Stadtteil Belleville im 20. Bezirk von Paris. Er erzählt von seinem bewegten Leben und wie es heute weitergeht.
Veranstaltet von: Jungle World und FAU Berlin. |
19.00 Uhr | Marianne (Mariannenstr. 6): Infoveranstaltung "Produktion von Unsicherheit - Immobilienwirtschaft im gegenwärtigen Krisengeschehen". Wohnungsnot ist eine Dimension bei der Produktion von Unsicherheit. Überall auf der Welt läßt sich massive Wohnungsnot feststellen – häufig bei einem gleichzeitigem Überangebot von Wohnraum. Kris Maschewsky untersucht in seinem Beitrag den politökonomischen Zusammenhang von Wohnungsnot, Leerstand und Krise und stellt seine Thesen zur "Globalisierung der Gentrifizierung" und Inwertsetzung urbanen Raums vor.
Kris Maschewsky schrieb seine Staatsexamensarbeit über "Urbane Immobilienmärkte und ökonomische Theorien der Gentrifizierung" und ist u.a. aktiv im freien Zusammenschluss "kritische geographie berlin" sowie im Berliner "Mietenstopp"-Bündnis.
Im Rahmen der Reihe "Kapitalismus am Rande des Nervenzusammenbruchs".  |
19.30 Uhr | Mehringhof: Infoveranstaltung "Der Arabische Frühling: Voraussetzungen - Hintergründe - Ausblick". Veranstaltung mit Asef Bayat, einem ausgezeichneten Kenner der Gesellschaften des Nahen Ostens. Die arabischen Revolutionen scheinen sich mittlerweile gegen die Aufständischen selbst zu wenden - ist diese verbreitete Meinung richtig oder greift sie entschieden zu kurz? Schon vor dem "Arabischen Frühling" war der westliche Blick von der Vorstellung geprägt, die dortigen Gesellschaften seien politisch, ökonomisch und sozial erstarrt – gefangen in überkommenen kulturellen und religiösen Traditionen. Asef Bayat erschüttert diese Sichtweise in ihren Grundfesten und gibt den Schlüssel zum Verständnis der "Frühlingsrevolutionen", indem er zeigt, wie es den gewöhnlichen Leuten, den "ordinary people", unter den autoritären Regimes gelang, neue Räume sozialer Interaktion zu schaffen, in denen sie ihre Anliegen artikulieren und sich als soziale Subjekte behaupten konnten. Diese Räume lassen sie sich auch heute nicht einfach wieder nehmen. Davon zeugen auch vielfältige Initiativen, die es zu unterstützen gilt. |
20.00 Uhr | Friedelstr. 54 (Neukölln): Vokü + Diskussion Jeden 4. Dienstag im Monat ab 20.00 Uhr gibt es in der Friedel 54 leckeres Essen mit Programm zu Antira-Themen ab 21.00 Uhr. Organisiert von der Gruppe Corasol. 
Thema diesmal: 20 Jahre nach der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl. 20 Jahre nach dem Mordanschlag von Solingen. Diskussionveranstaltung zur Situation vor 20 Jahren mit Allmende. |
| Mittwoch, 29.05.2013 |
19.00 Uhr | Baiz: Infoveranstaltung "Frieden in Kurdistan?!" - Ein Delegationsbericht über die Erfahrungen während der Newrozfeierlichkeit. Vom 15.-25. März befanden sich knapp 25 deutsche, kurdische, türkische und palästinensische Jugendliche auf einer Delegationsreise in Kurdistan. Organisiert wurde die Delegation vom Verband der Studierenden aus Kurdistan – YXK. Die TeilnehmerInnen kamen aus verschiedenen linken Organisationen unter anderem vom YXK, der DKP, der Interventionistischen Linken oder sie waren unorganisiert. Alle einte der Drang mehr über Kurdistan, mehr über den Aufbau einer alternativen Gesellschaft zu erfahren um diese Eindrücke nicht nur in Deutschland bekannt zu machen, sondern diese Erfahrungen auch in der politischen Arbeit vor Ort anzuwenden. In 10 Tagen sammelte die Delegation Informationen und Eindrücke über die kurdische Freiheitsbewegung, über die Kämpfe der Jugendlichen und Studierenden, über die Frauenbewegung, aber vor allem auch über die derzeitigen Friedensverhandlungen. "Wir wollen Frieden, aber wir haben Zweifel an der Ernsthaftigkeit der AKP-Regierung". Dieser Satz prägte alle Gespräche mit der Bevölkerung, AktivistInnen und PolitikerInnen.
Die Veranstaltung beschäftigt sich mit den momentan laufenden Friedensverhandlungen zwischen dem türkischen Staat und dem Repräsentanten des kurdischen Volkes Abdullah Öcalan und behandelt die Erlebnisse und Gespräche der Delegation. |
| Donnerstag, 30.05.2013 |
16.00 Uhr | TU Berlin: Vortrag + Diskussion "Elite Sein." Seit über 150 Jahren reproduzieren studentische rechtskonservative Corps eine männliche Elite, nahezu unabhängig vom Staatssystem, mit großem Erfolg. Führende Politiker und wichtige Personen aus Wirtschaft und Wissenschaft (von Bismarck bis Kanther, von Daimler bis Esser) zählten und zählen zu ihren Mitgliedern. Wie funktionieren Reproduktion und die Aufrechterhaltung des beeindruckenden informellen Netzwerkes von konservativ-männlicher Macht in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft? Referent: Jörg Kronauer. Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, Raum H 1012.  |
20.00 Uhr | Lunte: Kiez-Dinner "Miethaie zu Fischstäbchen". Neuer Lebensmittel-Skandal! Miethaie in Fischstäbchen gefunden. Serviert beim Kiez-Dinner... Es gibt einen neuen Mieterhöhungsspiegel, Häuser stehen weiter leer und gleichzeitig werden Menschen verdrängt. Wir wollen darüber und was sonst noch ansteht diskutieren. Wie geht es weiter... Macht mit! |
| Freitag, 31.05.2013 |
19.00 Uhr | FAU-Lokal: Infoveranstaltung "Der letzte Aufstand". Marseille gilt als letzte ungeschliffene Großstadt Frankreichs – und ist 2013 "Kulturhauptstadt Europas". Einen Einblick in die sozialen Spannungen hinter dieser Hochglanzfassade bietet der Historiker Alèssi dell'Umbria. Natürlich beleuchtet er auch die freiheitliche Tradition der Mittelmeermetropole, die sich – ebenso wie Paris – 1871 erhob und die Kommune ausrief. Der Übersetzer Andreas Förster stellt die bei Syndikat A erschienene Broschüre vor. |
| Samstag, 01.06.2013 |
| 19.00 Uhr | Fischladen: Soliparty "Widerstand gegen Schlachtfabriken". Mit Vokü und Vortrag über den Widerstand gegen die Geflügelschlachtfabriken in Wietze und Wietzen und deren Mastanlagen. Inhalt sind dabei sowohl vergangene Aktionen, als auch der aktuelle Stand der Schlachtfabriken und zukünftige Handlungsspielräume. Die Soli-Kohle wird in zukünftige Aktionen investiert, aber ebenso für alte Repressionskosten verwendet. Rauchen nur vor der Türe. Eintritt gegen Spende. 
19.00 Uhr: Vortrag Wietze
21.00 Uhr: vegane Vokü
21.30 Uhr: Purple7 (dnstep)
23.00 Uhr: Frequenzsuppe (Techhouse, Tekkno)
01.00 Uhr: Trans_mitter (Techno, Minimal)
03.00 Uhr: Mogli Tagtraumbomben (Mashups, Electricplayground) |
| Dienstag, 04.06.2013 |
16.00 Uhr | TU Berlin: Vortrag + Diskussion "Rechte Codes". Neo-Nazis sind heute etwas schwieriger zu erkennen, als vor ein paar Jahren noch. Sie geben sich modern mit dem Ziel, neue Bevölkerungsschichten zu erschließen. Wir reden über die heute unter Rechten üblichen Symbole, Zahlencodes, Marken und ihre Bedeutung. Referent: Oliver Cruzcampo (Endstation Rechts). Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, Raum H 110.  |
| Mittwoch, 05.06.2013 |
18.30 Uhr | Mehringhof: Infoveranstaltung Durchgefallen! Eine Bilanz der Menschenrechtslage in Mexiko. Die beiden Referentinnen Malú Aguilar vom Menschenrechtszentrum Tlachinollan und Georgina Vargas vom Centrum Pro DH werden über die aktuelle Menschenrechtslage anhand der universellen periodischen Bewertung der UNO vortragen. Für Übersetzung ins Deutsche ist gesorgt. Ort: Versammlungsraum. |
19.00 Uhr | Café Commune (Reichenberger Str. 157): Diskussion "Neue Antikapitalistische Partei". Vor vier Jahren gründete sich die NPA in Frankreich als breite linke Sammlungspartei. Doch seit ihrer Gründung befindet sie sich in der Krise, verliert Mitglieder und WählerInnenstimmen. Was für eine Partei brauchen wir für den Kampf gegen den Kapitalismus? Eine Diskussionsveranstaltung aus der Reihe: "Eine weltweite Krise – und marxistische Antworten."  |
19.00 Uhr | K-Fetisch (Wildenbruchstr. 86): Infoveranstaltung Rechte und konservative EU-Kritik - Wer ist die "Alternative für Deutschland"?.
Im April wurde mit großem medialen Aufsehen die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) gegründet. Zum Gründungsparteitag in einem Berliner Hotel erschienen 1400 euphorisierte Teilnehmer. Die AfD soll bundesweit tausende Mitglieder besitzen, Tendenz steigend. Inhaltlicher Schwerpunkt dieser Partei ist die nationalistisch grundierte Kritik an der EU. Es wird die "geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes" und die Rückkehr zur nationalstaatlichen Währungs- und Wirtschaftspolitik gefordert. [...] Diese "Partei der Experten" (FAZ) fischt am rechten Rand der CDU- und FDP-Anhängerschaft. [...] Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit ihrer Programmatik ist notwendig, um diese richtig einzuordnen und kritisieren zu können.
Wir wollen uns daher bei dieser Informationsveranstaltung nicht nur mit dem Personal der AfD beschäftigen. Vielmehr soll auch ins Parteiprogramm gekuckt und der Frage nachgegangen werden: Was ist und will rechte und konservative EU-Kritik?
Eine Kooperationsveranstaltung des Antifaschistischen Infoblatt mit der Hellen Panke e. V. –Rosa Luxemburg Stiftung Berlin. Referent: Jörg Kronauer, Publizist. Moderation: Fabian Kunow. |
| Donnerstag, 06.06.2013 |
16.00 Uhr | TU Berlin: Vortrag + Diskussion "Am rechten Rand des Sportplatzes – wie Nazis den Fußball erobern". Wer Nachwuchs für seine rechte Ideologie rekrutieren möchte, ist im Fußballstadion dafür offenbar hervorragend aufgehoben. Am Beispiel zahlreicher aktueller Vorfälle besprechen wir gefährliche rechte Tendenzen in der Fußball-Fan-Szene und stattfindende Auseinandersetzungen zwischen rechten und linken Fans. Referent: Thorsten Poppe (Freier Journalist). Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, Raum H 1012.  |
18.00 Uhr | Jugendclub Oktopus (Pankow): Festival "Open Air for Open Minds" (1. Tag). 
Heute wollen wir mit euch gemütlich das Open Air for Open Minds Festival einläuten. Thematisch wird es um den Refugee-Protestmarsch gehen. 18.00 Uhr eröffnen die "Photographers in Solidarity" eine das ganze Festival zugängliche Ausstellung. Danach gucken wir in Anwesenheit des Regisseurs den Film "Marsch der Würde" mit anschließendem Publikumsgespräch. Vokü, kühle Getränke und jede Menge Vorfreude aufs Festival wirds auch geben. Ort: Jugendclub Oktopus, Parkstraße 12-14, Pankow. |
| Freitag, 07.06.2013 |
| 16.00 Uhr | Jugendclub Oktopus (Pankow): Festival "Open Air for Open Minds" (2. Tag). 
Begleitet wird das ganze am Freitag mit einem phänomenalen Hip-Hop LineUp. Mit dabei sind: "Herr von Grau" (HipHop, Rap, Experimentelle Musik), "Sookee" (QueerRap, Spoken Word), "Kobito" (Rap, Rythmischer Sprechgesang), "Refpolk" (Rap), "Yanna Yansn", "Waving the Guns" (Rostock Riot Rap), "Highopeis", "FERfekt" (Hiphop, Rap).
Dazu gibt's allerlei Programm: 17.00 Uhr startet das legendäre Graffiti-Style-Battle und das Improtheater "Notausgang" performt ab 18.00 Uhr. Was für den Kopf gibt's von der ASJ in ihren Workshops "Jung und billig – Infos über Arbeitsrechte für Minijobbende" und "Aufs Kreuz gelegt – Kritisches zur Bundestagswahl 2013".
Das ganze findet in Französisch Buchholz/Pankow statt, einer Idylle zwischen Großstadt und Natur, die bequem mit der Straßenbahn erreichbar ist. Eintritt: 1 EUR. Ort: Jugendclub Oktopus, Parkstraße 12-14, Pankow. |
19.00 Uhr | FAU-Lokal: Infoveranstaltung FAU - Wie funktioniert das? Wie ist die FAU – lokal in Berlin, bundesweit sowie international – organisiert und vernetzt? Was macht eine syndikalistische Gewerkschaft überhaupt aus? Warum ist die FAU nicht einfach eine weitere Gewerkschaft? Einführung für Neumitglieder und Interessierte. |
| Samstag, 08.06.2013 |
| 15.00 Uhr | Jugendclub Oktopus (Pankow): Festival "Open Air for Open Minds" (3. Tag). 
Mit dabei sind: "Strom & Wasser feat. The Refugees" (Musik aus deutschen Flüchtlingslagern), Asylmonologe (Dokumentarisches Theater), "Bonfyah" (Reggae, Dubstep, Soul), "Filou" (Reggae, Rock, Roots), "Brüh Brothers in Flames" (Theater Punk), "David" (Liedermacher).
Dazu gibt's allerlei Programm: Um 16.00 Uhr startet das legendäre Graffiti-Style-Battle und die Initiative Multitude informiert über den ganzen Tag mit ihren Workshops "Refugee-Roulette: Über das perfide Spiel mit den Geflüchteten".
15.00 Uhr Quizshow: Wissen zum Asylrecht
16.30 Uhr Talkshow: Auswirkungen des Asylregimes
18.00 Uhr Diskussion: Protest gegen das Asylregime, mit Refugees vom Oranienplatz.
Das ganze findet in Französisch Buchholz/Pankow statt, einer Idylle zwischen Großstadt und Natur, die bequem mit der Straßenbahn erreichbar ist. Eintritt: 1 EUR. Ort: Jugendclub Oktopus, Parkstraße 12-14, Pankow. |
| Dienstag, 11.06.2013 |
16.00 Uhr | TU Berlin: Vortrag + Diskussion "Darf man über Nazis lachen?" Satire und ihre Einsetzbarkeit als Mittel im Kampf gegen Nazis. Mit Marc Brandstetter (Endstation Rechts). Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, Raum H 110.  |
| Mittwoch, 12.06.2013 |
| 19.00 Uhr | Baiz: A-Laden Experience "Occupy - Alles vorbei?" Wo sind die 99% geblieben? Ist kein Dampf mehr im Klassenkampf? Jedoch am Ende des Wonnemonats Mai und am 1. Juni 2013 soll in Bankfurt die Bewegung wieder aufleben. Mittels "Blockupy" besteht die Absicht durch eine Demoroute die Europäische Bank Zentrale (EZB) zu blockieren, um für kurze Zeit den Kapitalkurs zu stören. Vorher sind Verstaltungen zur Rolle der EZB, der Troika und IWF angesetzt. Auch über Alternativen soll gesprochen werden. Im Referat geht es dann auch um das Resümee. Und vor allem libertäre Stimmen aus den USA kommen zu Wort. Eintritt: Spende. |
| Freitag, 14.06.2013 |
19.00 Uhr | FAU-Lokal: Infoveranstaltung "Parlamentarismuskritik". Im Herbst sind wieder Wahlen und das wollen wir nicht unkommentiert lassen. Wir erläutern unsere Kritik am Parlamentarismus und umreißen was eine Alternative zum Parlamentarismus für uns beinhalten sollte. Außerdem stellt sich unsere Kampagne bezüglich der Bundestagswahlen vor. Eine Veranstaltung der ASJ Berlin. |
| 19.30 Uhr | K9: Infoveranstaltung Seit August 2012 läuft der "RZ-Prozess" in Frankfurt gegen Sonja und Christian. Seit ihrer Auslieferung im September 2011 ist Sonja in Haft. Beiden wird vorgeworfen, sich an Aktionen der Revolutionären Zellen beteiligt zu haben. Sonja ist außerdem der Vorbereitung des Angriffs auf die OPEC-Konferenz angeklagt. Im April 2013 verhängte das Gericht zudem sechs Monate Beugehaft gegen Sibylle S., die sich geweigert hat als Zeugin auszusagen. Wir wollen an diesem Abend über den Stand der Verfahren und die bisherige Soli-Arbeit berichten. |
| Samstag, 15.06.2013 |
| 22.00 Uhr | Køpi: Konzert im AGH + Dirty Immigrants "Submachine" (Punk aus Pittsburgh) - "Krujido" (Kolumbien Punk) - "Injured List" (Karl-Marx-Stadt HC)
Dirty Immigrants Vokü and Infostand |
| Mittwoch, 19.06.2013 |
| 19.00 Uhr | Baiz: Broschüren-Release Broschüren-Release der ASJ. Niedriglohn, Arbeitshetze, geltendes Arbeitsrecht wird verletzt? Die Palette von Problemen im Minijob ist lang, das Beschäftigungsmodell an sich ist falsch - dem muss etwas entgegen gesetzt werden. Die Kampagne "Jung und Billig – gegen Ausbeutung im Minijob" beschäftigt sich mit der Aufklärung von Minijobbenden, deren Organisierung sowie der Artikulation von Kritik am Modell Minijob. Bei dieser Veranstaltung veröffentlicht die Kampagne ihre Broschüre, in der genau diese Themen behandelt werden und welche ein kleines Handbuch für Minijobbende darstellen soll.  |
19.00 Uhr | Café Commune (Reichenberger Str. 157): Diskussion "Venezuela nach dem Tod Chávez". 14 Jahre lang führte Hugo Chávez eine "Bolivarische Revolution" in Venezuela an. Was passiert mit dem "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" nach dem Tod des Präsidenten? Handelt es sich überhaupt um Sozialismus oder eher um einen linken Bonapartismus? Eine Diskussionsveranstaltung aus der Reihe: "Eine weltweite Krise – und marxistische Antworten."  |
| Freitag, 21.06.2013 |
18.30 Uhr | Baiz: Roter Freitag Steuer, Steuerhinterziehung, Steuerfahndung. Der Kampf um die Zwangsabgaben wird härter. Der bürgerliche Staat regiert mit Geld. Geld, das seine Bürger verdienen: Die Masse besteuert er direkt an der Quelle; die Hauptsumme holt er sich bei den Besserverdienenden und Unternehmern, bei wem sonst. Für diese Klasse sind Steuern im Prinzip verkehrte Kosten ihres Geschäfts, ein Raub wohlverdienter Gewinne; also wird hinterzogen, wo und wohin es nur geht. Der Staat sieht das ungefähr genauso. Es ist sein Geld, um das er geprellt wird; auch und gerade von seinen Reichen verlangt er Steuermoral, also tätigen Patriotismus; erst recht in der Krise macht Deutschland mit diesem Anspruch ernst. Konten im Ausland sind Verrat am Vaterland, sprich: kein Kavaliers-Delikt; die Milliarden gehören uns und heim ins Reich! Die öffentliche Bloßstellung prominenter Steuersünder ist Teil der Kampagne und befeuert die Talkshows und Stammtische zum Thema Steuergerechtigkeit und nationale Vorbilder enorm. Hier kennen die Insassen der kapitalistischen Klassengesellschaft nur noch einen Gegensatz: den von anständigen und unanständigen Deutschen. |
| Montag, 24.06.2013 |
| 20.00 Uhr | Kadterschmiede: Monday My Mind 20.00 Uhr: VoKü. 21.00 Uhr: Yasukuni – (Anti)Faschismus und (Anti)Militarismus in Japan früher und heute. Film und anschließende Diskussion, bei der wir wir noch näher auf die unterschiedlichen rechten Strömungen und Bewegungen (darunter die Zaitotukai) in Japan und auch linke Gruppen eingehen wollen.  |
| Dienstag, 25.06.2013 |
16.00 Uhr | TU Berlin: Vortrag + Diskussion "Rechte Intellektuelle und die Neue Rechte". Vortrag zu Bedeutung, Zielen und Methoden der Neuen Rechten. Referent: Helmut Kellershohn (Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung). Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135. Raum wird auf asta.tu-berlin.de bekannt gegeben. |
| Mittwoch, 26.06.2013 |
| 19.00 Uhr | Baiz: A-Laden Experience iFührung in den Anarchismus. Wenn heute über Anarchismus geredet wird, kommt mensch sich vor, wie auf einer Amerikanischen Versteigerung: alle bieten mit oder glauben etwas zu bieten zu haben. Beliebigkeit ist Trumpf. Was aber sind die hard facts? Seit wann gibt es Anarchismus als politische Bewegung und welche Menschen haben das A im Kreis ins Rollen gebracht? Ist Anarchismus "vögelfrei" für jede Interpretation? War da nicht mal was mit Sozialismus und "Arbeiterbewegung"? Oder alles nur durchgeknalltes Spinnerzeug von Terroristen und Bohèmiens? Geht die Reise nach UtopiA weiter? Wäre Anarchismus nicht eine freiheitlich-sozial(istisch)e Alternative gerade heute, kurz vor dem Aufprall des besoffenen Kapital-SUVs vor die finale Wand, um noch die Kurve zu kriegen? Fragen über Fragen. Antworten über Antworten kriegt ihr von uns - besser als an jeder Uni! Und wir lernen gerne von euch dazu. Eintritt: Spende. |
| Freitag, 28.06.2013 |
19.00 Uhr | Mehringhof: Infoveranstaltung "Neue Widerstandsformen braucht das Land!?" Generalstreiks in Serie, ein Streik jagt den anderen, Betriebsbesetzungen, Massenkundgebungen, Massendemonstrationen im Dutzend und flächendeckend! Ob spontan-internetgestützt oder organisiert; friedlich oder gewalttätig, gewerkschaftlich und "wild", parlamentarisch oder außerparlamentarisch: Das Volk steht auf und niemand erhört seine Stimmen und Forderungen.
Anne Seeck wird über die Sozialproteste seit 1998 berichten, incl. über das Scheitern der Hartz IV- Proteste und die Lähmung danach. Gibt es Beispiele aus der Geschichte und Gegenwart, in denen Protest auch mal erfolgreich war bzw. wenigstens Spaß machte?
Wolfgang Ratzel untersucht die Bedingungen des Scheiterns. Müssen wir Abschied nehmen von den vertrauten Widerstandsritualen? Aber wo zeigen sich die neuen? Taugen die Widerstandsformen der Occupy-Wallstreet- und der Bewegung der Indignados, der Empörten? Eignen sich die neuen Partei-Formen wie die Piratenpartei oder die italienische "MoVimento 5 Stelle"?
Oder bedeutet Widerstand heute, sich in antikapitalistischen, politökonomischen Strukturen zusammenzuschließen - zu Inseln von Parallel- und Gegengesellschaften im Meer eines krisenhaft-kollabierenden Weltsystems des Kapitalismus? Aber was könnte der erste Schritt sein?
Veranstaltungsreihe von Teilhabe e.V.: Krise und Proteste. |
| Samstag, 20.07.2013 |
| 22.00 Uhr | Køpi: Konzert im AGH + Dirty Immigrants "Wake" (Grind aus Kanada) - "Polikarpa y sus Viciosas" (Punk aus Kolumbien)
Dirty Immigrants Vokü and Infostand |
| Samstag, 17.08.2013 |
| 22.00 Uhr | Køpi: Konzert im AGH + Dirty Immigrants "Infesto" (HC Punk aus Kolumbien) - "Jenkem Warriors" (Oslo Punks / Norwegen)
Dirty Immigrants Vokü and Infostand |
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