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38 Termine   (Rubrik: Filme)

Donnerstag, 25.08.2016
19.00 Uhr f.a.q.: Stören-Frida
Feministische Frauenkneipe. Filmvorführung von dem Dokumentarfilm "Vessel" sowie Infos und Gespräch von und mit Sarah Diehl und dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung zu Aktionen gegen Abtreibungsgeger*innen.
Im Vorfeld der Gegenaktivitäten zum so genannten "Marsch für das Leben" am 17. September zeigen wir den Film "Vessel". Der Film begleitet die Entstehung und die Arbeit der Organisation "Women on Waves", die mit ihrem Projekt Frauen aus Ländern helfen, in denen Abtreibung verboten ist. Am Anfang stand die Idee der Ärztin Rebecca Compert, Abtreibungen auf einem Schiff in internationalen Gewässern durchzuführen, um damit nationale Gesetzgebungen umgehen zu können. Der Film zeigt nicht nur die Arbeit von "Women on Waves" von der Gründung im Jahr 2000 an, die von einem spektakulären Medienrummel begleitet war; sondern auch die Probleme, mit denen sie sich über die Jahre konfrontiert sahen.
20.00 Uhr Kadterschmiede: Film
Im Januar erklärte Innensenator Henkel im Abgeordnetenhaus, die Rigaer Straße werde nicht sein Vietnam. Was er damit ausdrücken wollte bleibt ein Rätsel, allerdings ist auch das Wissen um den Vietnam-Krieg gering, der immerhin einer der wesentlichen Auslöser der außerparlamentarischen Opposition und später bewaffneten Gruppen in Deutschland war.
Wir zeigen die Dokumentation "Die Schlacht um Diên Biên Phu" (englisch mit vietnamesischen Untertiteln). Darin werden Beteiligte und ihre Strategien zu Beginn des Vietnam-Krieges beleuchtet. Die Niederlage Frankreichs erfolgte 1954 nach der Schlacht um Diên Biên Phu, die als letzte Schlacht der Waffen-SS in die Geschichte einging; auf Seiten der französischen Fremdenlegion kämpften zahlreiche Kriegsverbrecher der SS.
Neben dem Film gibt es wie immer auch was leckeres für den Magen.
21.00 Uhr Køpi: Videokino Peliculoso
"Straight Outta Compton" USA 2015, 141 min, R.: Gary Grey, D.: Paul Giamatti, Deborah Lacey, Corey Hawkins
Mitte der 80er Jahre gehören die Straßen von Compton in Los Angeles mit
zu den gefährlichsten der USA. Fünf junge Männer beginnen, ihre krassen Erfahrungen aus diesem Viertel in radikal ehrliche Musik zu verarbeiten.
Ihre Texte rebellieren gegen Polizeibrutalität und geben einer unterdrückten Generation eine explosive Stimme. In der Folge revolutionierten sie die Popkultur indem sie den Gangsta Rap populär
machten.

Freitag, 26.08.2016
19.00 Uhr f.a.q.: Film + KüFa
Der Mad Tresen und die Bibliotheks-AG laden Euch zu einem gemütlichen Abend mit veganer KüFa und Getränken in den antisexistischen, queeren Infoladen f.a.q. ein. Welcher Film gezeigt wird, wird kurz vorher bekannt gegeben. Schaut dazu hier nach, oder lasst Euch überraschen.
19.00 Uhr Schloss 19: Antifa-Tresen Charlottenburg
Anlässlich des 25. Jahrestages des rassistischen Pogroms von Hoyerswerda zeigen wir die Dokumentation "Viele habe ich erkannt". Ein ehemaliger Vertragsarbeiter welcher die rassistischen Angriffe direkt erleben musste, berichtet über die Lebensbedingungen für Vertragsarbeiter in der DDR. Dabei werden staatliche Repression und gesellschaftlicher Rassismus thematisiert bis hin zum Pogrom von Hoyerswerda, welches zwischen dem 17. und 23. September 1991 stattfand. Im Anschluss Gespräch und Diskussion mit einem Vertreter der antifaschistischen Initiative "Pogrom 91" über das Gedenken.
Ab 19.00 Uhr öffnen die Türen. Es kann gekickert und Billard gespielt werden. Ab 20.00 Uhr beginnt der Film.
Ort: "Schloss 19", Schlossstr.19, Charlottenburg (Ort ist barrierefrei).
20.00 Uhr Zielona Gora: Internationalistischer Abend
Film: "Concerning Violence" (2014, English, 89 min.). Mit Küfa, danach Solitresen, free Kicker und Politmucke.
The documentary-film combines original material from the african liberation movements from the 60s and 70s with extracts from Frantz Fanons "The Wretched of the Earth" (spoken by the rap-musician Lauryn Hill) in a collage of political violence. Directed by Göran Olsson (Sweden), who also was the director of "The Black Power Mixtape". The black french philosopher and psychiatrist Frantz Fanon wrote his book in 1961 as a radical manifest against colonialisation and for liberation from the rassist colonial context.
21.00 Uhr Kurt-Lade-Klub: Kinonacht
"Sommer, Part III". Der letzte Teil unserer Sommertrilogie auf unserer lauschigen Terasse beschäftigt sich dieses Mal mit dem Thema "Sommer in Berlin". Hierfür werden wir "Hai-Alarm am Müggelsee" und "Sommer vorm Balkon" zeigen.

Montag, 29.08.2016
20.00 Uhr Lunte: Film
"Künstler im Netz der CIA". Der amerikanische Geheimdienst CIA finanzierte nach dem Zweiten Weltkrieg enorme Summen, um hochrangige europäische Künstler und Schriftsteller zu manipulieren. Die Dokumentation weist nach, dass die Einflussnahme des CIA bis in die Redaktionen westdeutscher Verlage und Sendeanstalten reichte und dass prominente Künstler ... unwissentlich für den amerikanischen Geheimdienst tätig waren.
Dargeboten von der Anarcho-Syndikalistischen Initiative Berlin.
20.30 Uhr Liebigstr. 34 (F'hain): Montagskino im August
Letzlich eine Fiktion über spätere Tage im Sozialismus. "Berlin um die Ecke" (DDR 1965, von Gerhard Klein). Von der DEFA markig mit den Worten: "Ein Stahlarbeiter eckt wegen seiner Vorliebe für seine Lederjacke und sein Motorrad mit seinem losen Mundwerk immer wieder bei Betriebsfunktionären an." beschrieben, von der DDR verboten, weil zu kritisch und unser Abschluß im August. Beginn 21.00 Uhr.
21.00 Uhr Køpi: Videokino Peliculoso
"Blade" USA 1998, 106 min, R.: Stephen Norrington, D.: Udo Kier, Kris Kristofferson, Donald Logue
Wesley Snipes als Halbwesen auf der Jagd nach Vampiren in einer attraktiv realisierten, harten Comic-Verfilmung.
21.30 Uhr Sama-Café: Film Club
"Ich, Tomek"

Dienstag, 30.08.2016
20.30 Uhr Gemeinschaftsgarten Prachttomate: Kiezkino im Garten
"Projekt A" (D 2015, 88 Min., Dokumentarfilm von Marcel Seehuber/Moritz Springer) - Verschiedene, sich mehr oder weniger dem Anarchismus zuzurechnende Organisationen und Aktivist*innen versuchen im Hier und Jetzt Ansätze einer anderen, herrschaftsfreien Welt zu verwirklichen. Das Autorenduo besucht ein großes anarchistisches Treffen in der Schweiz, eine anarchosyndikalistische Gewerkschaft in Barcelona, einen selbstorganisierten Anwohner*innenpark in Exarchia/Athen, einen Antikapitalisten, der spanische Banken um fast eine halbe Million Euro erleichterte, eine von diesem mitinitiierte Kooperative mit eigener Produktion und Währung, eine Anti-Atom-Aktivistin und einen Betrieb der solidarischen Landwirtschaft in München.
Im Anschluss Gespräch mit dem Co-Autor Moritz Springer (Bei Regen: Café Linus). Eine Veranstaltung von Kiezforum Rixdorf und Gemeinschaftsgarten Prachttomate. Eintritt: Spende.
Ort: Gemeinschaftsgarten Prachttomate, Bornsdorfer Str. 9-11, Neukölln.
21.00 Uhr Scherer8: Kino, Küfa + Tresen
Film: "Barry Lyndon" (UK 1975, OmdtU, Dir: Stanley Kubrick) - In the Eighteenth Century, in a small village in Ireland, Redmond Barry is a young farm boy in love with his cousin Nora Brady. When Nora gets engaged to the British Captain John Quin, Barry challenges him to a duel of pistols. He wins and escapes to Dublin but is robbed on the road. Without an alternative, Barry joins the British Army to fight in the Seven Years War...

Mittwoch, 31.08.2016
21.00 Uhr KuBiZ: Videokino (Open Air)
"Harold and Maude" (Spielfilm, USA 1971, 91 Min., R: Hal Ashby, OmU) - Der 20-jährige Harold, depressiv, mit einem Hang zum Morbiden, der seine reiche Verwandtschaft mit einem makabren Todeskult schockiert, begegnet auf einer Beerdigung der 80-jährigen Maude, die außerhalb aller gesellschaftlichen Konventionen lebt. Impulsiv, lebensfroh und fröhlich stellt sie den absoluten Gegenpol zu ihm dar. Harold verbringt viel Zeit mit ihr und verliebt sich in Maude. Die beiden AußenseiterInnen verbünden sich gegen die Mittelmäßigkeit ihrer Umgebung und erleben das Glück einer unangepassten Existenz.
Hal Ashbys Satire über das puritanische Amerika, Militär, Polizei und Kirche ist zugleich eine bizarre Romanze mit anarchistischem Unterton, die den Aufbruch der späten 60er Jahre beschwört und nicht zuletzt durch den Charme der HauptdarstellerInnen schnell zum Kultfilm avancierte. (Bei schlechtem Wetter indoor)

Donnerstag, 01.09.2016
19.00 Uhr Medien-Galerie (Dudenstr. 10): Film + Diskusson
"Der Umsetzer". Der Film von Benno Trautmann und Brigitte Toni Lerch aus dem Jahr 1976 zeigt am Beispiel einer wahren Begebenheit die Folgen der Entwurzelung der Menschen bis zu ihrem Tod. Der Film handelt von dem so benannten Umsetzer von Mieter/innen aus Häusern der Wohnungsbaugesellschaften, die abgerissen werden sollten. Die Menschen aus Kreuzberg und Wedding, wo der Film auch spielt, sollten damit ins Märkische Viertel umgesetzt werden. Er ist damit genau wie die Ausstelluhg "Kämpfende Hütten" ein Teil der Geschichte der Berliner Mieter_innenbewegung, die bis heute aktuell ist.
Wir werden Bezüge zu aktuellen wenig sichtbaren Verdrängungsmechanismen ziehen, z.B. Eigenbedarfskündigungen, und mit Betroffenen und dem Journalisten Peter Nowak über mögliche Aktionsräume diskutieren.

Freitag, 02.09.2016
19.00 Uhr K9: Taste Cameroonian Politics
Food, film and party - a solidarity-event for a refugee-activist, organised by other activists.
19:00 - Cameroonian food
20:00 - film (2008) and discussion with Cameroonian activists on the economic crisis, the riots and their impacts on feminist/gay movements in Cameroon
22:00 - party with Karacho Rabaukin, von Raben and Monty Cantsin
Entree: donation - free for refugees.
Come and bring your friends! Leave racists, sexists and dogs at home!

Sonntag, 04.09.2016
18.00 Uhr Lichtblick: Film
"Der Umsetzer" (1976). Ein Werbefilmregisseur dreht im Auftrag einer gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft einen Film, in dem ein Angestellter dieser Gesellschaft, genannt "der Umsetzer" mit schönen Phrasen für Abriss und Umsetzung wirbt. Aber was nützen die schönsten Sprüche, wenn der umgesetzte Mensch einfach einen Strick nimmt und sich daran aufhängt. Immer häufiger geschieht es, dass rebellische Mieter sich gegen die Behandlung des Umsetzers zur Wehr setzen, und er lange auf sie einreden muss, ehe sie sich umsetzen lassen. Für den alten Nachtwächter Fritz Britz zum Beispiel braucht der Umsetzer drei Jahre. Das Haus verrottet. Ein Stromschlag tötet die Frau des Nachtwächters, Hundefänger der Polizei holen den Hund. Ein Haus nach dem anderen, das ganze Viertel wird gesprengt. Nur der Nachtwächter sitzt noch in dem Haus, das übrig geblieben ist. Er bezahlt die Miete nicht mehr und hat auch nichts, was der Gerichtsvollzieher pfänden könnte. Am Ende dreht er den Gashahn auf, was auch nichts nützt, weil das Gas abgedreht wurde.
In Anwesenheit des Autors Peter Nowak und der FilmemacherInnen Antonia Lerch und Benno Trautmann. Eintritt: 6,50 / 5 EUR.
20.00 Uhr Baiz: Film
"Neue Heimat Flüchtlingslager" (Doku, F 2015, 75 Min., R.: Anne Poiret) - Dem "Volk" der Unerwünschten gehören weltweit rund 17 Millionen Menschen an: Vertriebene, Flüchtlinge und Migrant_innen leben am Rande der Nationalstaaten. "Refugistan" liegt in der Rangliste der bevölkerungsstärksten Länder auf Platz 60. Hier leben die, die keiner will, unter der organisatorischen Aufsicht der Verwaltungskrake UNHCR und mit Unterstützung der großen NGOs. Gemeinsam wachen sie darüber, dass die Lebensbedingungen in den Camps bei aller Absurdität zumutbar bleiben. "Neue Heimat Flüchtlingslager" vermittelt einen erschütternden Eindruck vom Alltag in diesen künstlichen Städten. Eine ernüchternde Reise in eine zwiespältige Parallelwelt: nicht Stadt und nicht Gefängnis, nicht abgeriegelt, aber auch nicht offen. In der Theorie sind Flüchtlingslager eine provisorische Auffanglösung aber in der Praxis verbringt ein Flüchtling durchschnittlich 17 Jahre seines Lebens dort.

Montag, 05.09.2016
20.30 Uhr Lichtblick: Kinotour
"Deutsche Pop Zustände". Jahrzehntelang galt Popkultur als modern und emanzipatorisch, längst aber ist sie Teil der gesellschaftlichen Mitte und hat sich merklich nach rechts geöffnet: Die Übergänge zwischen Mainstream und neonazistischen Ideologien sind inzwischen fließend. Mit dem Dokumentarfilm "Deutsche Pop Zustände" geht jetzt ein Film auf bundesweite Kinotour, der die Entwicklung nationalistischer Musik seit den späten 1970er Jahren bis heute in Deutschland reflektiert.
Den Anfang macht Regisseur Dietmar Post im Berliner Lichtblick-Kino. Regulär wird der Film ab dem 1. September im Lichtblick laufen. Eintritt: 6,50 / 5 EUR.
21.30 Uhr Sama-Café: Film Club
Monats-Thema: absonderliche Liebe
Film: "Die Zärtlichkeit der Wölfe"

Dienstag, 06.09.2016
21.00 Uhr Scherer8: Kino, Küfa + Tresen
Film: "Brazil" (1985, OmU) - A bureaucrat in a retro-future world tries to correct an administrative error and himself becomes an enemy of the state...

Mittwoch, 07.09.2016
21.00 Uhr Café Cralle: Kino-Abend
"Twilight Zone Marathon". Die Originalserie aus den 1960ern (engl. ohne UT). Vierteljährliche Marathon jeweils am 1. Mittwoch März, Juni, September und Dezember. "You unlock this door with the key of imagination. Beyond it is another dimension - a dimension of sound, a dimension of sight, a dimension of mind. You're moving into a land of both shadow and substance, of things and ideas. You've just crossed over into the Twilight Zone".

Donnerstag, 08.09.2016
20.00 Uhr Friedel 54: Essen + Film
Die FoodCoop Schinke09 aus Kreuzberg36 und Nordneukölln sucht weiter Mitglieder. Wir kochen heute vegan, bio, gegen Spende und so regional wie möglich. Danach zeigen wir den Film "Die Utopie leben" - eine Doku zur anarchistischen Bewegung vor und während der Spanischen Revolution 1936-39, mit Schwerpunkt auf dem Alltagsleben und der kollektiven Selbstverwaltung.

Freitag, 09.09.2016
20.00 Uhr Baiz: Directors Lounge
Das Wahlprogramm - Deine Stimme für DL. Im Wahlmonat September ist es nur naheliegend, dass Directors Lounge mit einem eigenen Wahlprogramm an den Start geht. Das deutsche Wort Wahl ist ja ein sehr weiter Begriff, der sich ebenso mit election wie mit choice übersetzen lässt. Ebensoweit gefasst ist unser Wahlprogramm, es zeigt Filme von Menschen die keine Wahl haben, erzählt von falschen und richtigen Wahlen und solchen die wir selber treffen müssen. Das Wahlprogramm zur Wahl wird in zwei ca. 1 stündigen Blöcken mit kleiner Pause vorgestellt. Mit Filmen von Jean Gabriel Périot, Simon Ellis, Usama Alshaibi, Sirin Bahar Demirel, Abhilash Vijayan, Jacob Podber, Bryan Konefsky u.v.a.

Sonntag, 11.09.2016
20.00 Uhr Baiz: Film
Doku: "Rechts, zwo, drei" - Das Gespenst des Rechtspopulismus geht um in Europa. Angesichts der Flüchtlingszahlen, vordiktierter Reformen aus Brüssel, einer nicht bewältigten Finanzkrise und überforderter Regierungen in mehreren EU-Staaten, entsteht ein gefährliches Machtvakuum. Driftet Europa nach rechts ab? Die Autoren gehen quer durch Europa den Motiven hinter den Stammtischparolen auf den Grund.

Montag, 12.09.2016
20.15 Uhr Lichtblick: Film
"La Finca Humana" (OmeU). In einem mitreißenden Dokumentarfilm vermitteln Rolando Lopez und Brian Olson den Kampf einer Gruppe honduranischer Farmer um eine neue Gesellschaft. Die friedlichen Revolutionäre betreiben ökologische Landwirtschaft und gestalten eine authentische, gleichzeitig stimulierende Umgebung für Kinder. Sie bringen dieses Programm von isolierten Bergdörfern in die am meisten verarmten und gefährlichsten Viertel des ganzen Landes. Dabei arbeiten sie schnell, um eine Generation heranwachsen zu lassen, die die Probleme unserer Welt - Verschmutzung, Korruption und Gewalt - lösen kann, bevor es zu spät ist.
In Anwesenheit des Regisseurs Brian Olson und des Produzenten Orlando Lopez. Die Rösterei Flying Roasters wird zudem mit Kaffee der im Film gezeigten Kooperative COMSA dabei sein und eine Verkostung anbieten. Eintritt: 6,50 / 5 EUR.
21.30 Uhr Sama-Café: Film Club
"Der Rosenkrieg"

Dienstag, 13.09.2016
19.30 Uhr New Yorck im Bethanien: Latinokino
Film und Weltküche. Eintritt: Spende.
"Conducta. Wir werden sein wie Che" (Kuba 2014, 108 Min., Buch und Regie: Ernesto Daranas, spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln) - Carmela ist Lehrerin und kämpft schon seit den ersten Tagen der kubanischen Revolution mit Herzblut für ein vorbildliches Schulsystem. Jetzt steht sie kurz vor der Pensionierung und lehnt sich gegen absurde bürokratische Beschlüsse ebenso auf wie gegen der Wertezerfall der kubanischen Gesellschaft. Chala ist einer ihrer Lieblingsschüler. Mit seiner alkoholkranken Mutter lebt er in einer heruntergekommenen Wohnung im Zentrum Havannas und ist der Ernährer der Familie. Sein vermutlicher Erzeuger, der Überlebenskünstler Ignacio, schlägt sich mit illegalen Hundekämpfen durch. Chala versorgt dessen Hunde und seine geliebten Tauben, macht in der Schule gern seine Späße und versprüht vor den Mädchen seinen unwiderstehlichen Charme. Mit seinen Freunden schließt er riskante Wetten ab und kommt dabei fast zwangsläufig immer wieder mit dem Gesetz und den Ordnungsvorstellungen der Schulleitung in Konflikt. Doch als er deshalb in ein Erziehungsheim geschickt werden soll, zieht Carmela alle Register, wohl wissend, dass nicht Chala, sondern das System das Problem ist...
20.00 Uhr Friedel 54: Essen + Video-Buffet
Zuerst kocht deine Lieblings-Küfa lecker Essen gegen Spende. Danach serviert Bambi Guerilla ein buntes Potpourri von lustigen und skurrilen Videos rund ums Thema Essen. Bambi betreibt seit Jahren einen Blog dazu.
21.00 Uhr Scherer8: Kino, Küfa + Tresen
"Into Eternity: A Film for the Future" (DK 2010, OmeU) - A documentary on the safety of nuclear storage.

Samstag, 17.09.2016
15.00 Uhr Zielona Gora: Kinder-Kino
Es läuft: "Der lange Ritt zur Schule". Und wie immer gibt's Popcorn und Kuchen, wenn jemand welchen backt...

Sonntag, 18.09.2016
20.00 Uhr Baiz: Film
"Der gewöhnliche Faschismus" (Doku, UdSSR 1965, sw, R.: Michail Romm) - Anhand von vorher weitgehend unbekanntem Bildmaterial entwirft der Regisseur eine facettenreiche und psychologisch fundierte Dokumentarfilmstudie über Voraussetzungen, Entstehung und Erscheinungsformen des deutschen Faschismus. Bemerkenswert durch den detailgetreuen und unbestechlichen Blick, der vor allem die alltäglichen und gewöhnlichen Aspekte dieser Barbarei enthüllt; revolutionär durch den subjektiven, essayistischen Kommentar, der auf voreilige Erklärungen verzichtet und zum Mitdenken und -fühlen auffordert; Klassiker des analytisch didaktischen Dokumentarfilms.

Montag, 19.09.2016
21.30 Uhr Sama-Café: Film Club
"Jalla! Jalla!" (Schweden 2000)

Dienstag, 20.09.2016
21.00 Uhr Scherer8: Kino, Küfa + Tresen
Film: "Der Kreis" (CH 2014, OmU) - Zurich, 1956. The young teacher Ernst Ostertag falls head over heels in love with the transvestite star Robi Rapp and finds himself torn between his bourgeois existence and his commitment to homosexuality. Ernst becomes a member of the gay organization "Der Kreis" and lives through the high point and the eventual decline of the organization, which in the whole of Europe is seen as the pioneer of gay emancipation.

Freitag, 23.09.2016
20.00 Uhr Baiz: Filmpremiere
"Paris Rebelle - Zwischen Rechtsruck und Revolte" (französisch mit deutschen UT).
Nach unserer Antifa-Doku "Une vie de lutte" aus dem Jahr 2015 veröffentlichen wir nun die Dokumentation über das Gedenken an den von Nazis ermordeten Antifaschisten Clément Méric, den französischen Ausnahmezustand und seine Auswirkungen auf den politischen Aktivismus, den andauernden Rechtsruck in Frankreich und soziale Kämpfe im Zusammenhang mit den Protesten gegen das "Loi El Khomri", während denen nicht nur im ganzen Land gestreikt wurde, sondern die auch eine neue Protestbewegung namens Nuit Debout hervorbrachte und denen die Staatsmacht mit aller Gewalt und Repression begegnet.
Im Rahmen unserer Dreharbeiten konnten wir zahlreiche Genoss*innen von der AFA Paris, La Horde, der CNT, der Rap-Kombo Première Ligne und viele weitere interviewen.
Ein Film von der NEA, Left Report und Freund*innen. Die Macher*innen des Films werden heute abend anwesend sein. "Clément Méric - à jamais dans nos luttes! Remembering means fighting!" Infos: antifa-nordost.org und leftreport.blogsport.eu. Eintritt: Spende.

Sonntag, 25.09.2016
20.00 Uhr Baiz: Film
Doku: "Night will fall - Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen". 1945 entdecken die Alliierten die ersten Konzentrationslager. Britische, amerikanische und russische Kamerateams beginnen damit, alles zu dokumentieren. Renommierte Regisseure wie Alfred Hitchcock und Billy Wilder werden beauftragt, das Rohmaterial zu montieren. Als Teil der psychologischen Kriegsführung sollten die Filme der deutschen Bevölkerung gezeigt werden. Die Fertigstellung des britischen Films von Hitchcock verzögert sich jedoch und dann ändern sich die politischen Vorzeichen: der beginnende Kalte Krieg und die Wiederaufbaupläne für die westdeutschen Sektoren lassen es plötzlich nicht mehr opportun erscheinen, die neuen "Bündnispartner" mit ihren Verfehlungen zu konfrontieren.

Montag, 26.09.2016
21.30 Uhr Sama-Café: Film Club
"The Purple Rose of Cairo"

Dienstag, 27.09.2016
19.30 Uhr New Yorck im Bethanien: Latinokino
Veranstaltung und Film. "Mexiko: Zwei Jahre Ayotzinapa - Der Kampf für die 43 verschwunden gemachten Normalistas". Organisiert von Latinokino. Vorher Weltküche. Eintritt: Spende.

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