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Startseite Termine Adressen Küche für Alle Links SF Do, 5. Mai 2016

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40 Termine   (Rubrik: Filme)

Donnerstag, 05.05.2016
18.00 Uhr Zielona Gora: Politisches Café
Film: "Die Anti-Asylfront". Die Dokumentation liefert exklusive Einblicke in eine enge europäische Zusammenarbeit der rechtsextremen Gruppen. Beispielsweise in Schweden, Tschechien oder in der Schweiz. Sie zeigt, wie durchlässig die Grenzen zwischen Neonazis und Rechtspopulisten sind und wie intensiv die Neonazis von der Stimmungsmache durch die Rechtspopulisten profitieren.
19.00 Uhr Projektraum H48 (Neukölln): Queer Edge Tresen
Vegan, rauchfrei, ohne Alkohol und andere Drogen, offen für alle Geschlechter. Der Queer Edge Tresen soll ein safer space sein. Diskriminierungen werden nicht geduldet. Zum Beispiel Transfeindlichkeit, Ableismus, Rassismus (auch in Form von Cultural Appropriation), Klassismus,...
Am 9. Mai feiern wir am Treptower Park den Tag des Sieges über den Nationalsozialismus. Aus diesem Anlass zeigen wir den Film "Lang ist der Weg" (1948, 77 Min., deutsche, polnische und jiddische Lautsprache mit englischen Untertiteln). Dies ist der erste Spielfilm der Nachkriegszeit, der sich mit dem Schicksal von Shoah-Überlebenden beschäftigt. Er erzählt die Geschichte der jüdischen Familie Jelin, die von den Nazis aus Warszawa (Warschau) in Konzentrationslager verschleppt wird. Dem Sohn gelingt die Flucht zu den Partisan_innen. Nach der Befreiung sucht er nach seinen Eltern und hofft auf eine Zukunft in Palästina.
20.00 Uhr Zielona Gora: Samahuset im Exil
Lecker Küfa und Film: "Reds" ist die wahre Geschichte des Journalisten, Schriftstellers und Revolutionär John Reed. 1917 erlebt er in Russland die Oktoberrevolution, schreibt danach seinen Bestseller "Zehn Tage, die die Welt erschütterten" und begründet in den USA die "Communist Labor Party of America". Als glühender Idealist sieht Reed in der Arbeiterrevolution die Erfüllung all seiner politischen Utopien und seines Traumes von Gerechtigkeit... Erzählt wird jedoch auch von der über die Jahre hinweg stürmischen Beziehung Reeds zur Journalistin Louise Bryant, die ständig auf der Suche nach ihrer eigenen Identität ist. John Reed stirbt, nur 33jährig, an einem Schlaganfall und ist der einzige Amerikaner, der in der Kreml-Mauer sein Grab fand.
21.00 Uhr Køpi: Videokino Peliculoso
"The Babadook" AUS/KAN 2014 89 min R.: Jennifer Kent D.: Essie Davis, Daniel Henshall
A single mother, plagued by the violent death of her husband, battles with her son's fear of a monster lurking in the house, but soon discovers a sinister presence all around her. "Scary, chilling, frightening: A psychological horror-thriller at its very best." Genre-Tipp! *

Samstag, 07.05.2016
19.00 Uhr Haus der Demokratie: Film
NS-Verbrechen in Griechenland - Dokumentarfilm "Ein Lied für Argyris". 10. Juni 1944. Distomo. Hier überlebt der kleine Argyris, noch keine vier Jahre alt, ein brutales Massaker der deutschen Besatzungsmacht: Eine so genannte "Sühnemaßnahme" einer SS-Division als Reaktion auf einen Partisanenangriff in der Gegend. In weniger als zwei Stunden werden 218 Dorfbewohner umgebracht - Frauen, Männer, Greise, Kleinkinder und Säuglinge.
Argyris Sfountouris hat sich Zeit seines Lebens mit dem Wahnsinn auseinandergesetzt, der ihm als Kind widerfahren ist. Er hat versucht, nicht etwa innerlich damit "fertig" zu werden, mit seinem Kindheitserlebnis "abzuschließen", sondern viel eher damit leben zu lernen und nach außen etwas zu bewirken.
Unlängst erschienen sein Buch "Trauer um Deutschland" mit Reden und Aufsätzen zu dem "selbstgefälligen deutschen Diskurs um das Erinnern an die Nazi-Verbrechen".
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Griechenland unter dem Hakenkreuz" - "Griechenland unter der Troika"

Sonntag, 08.05.2016
19.00 Uhr WB13: Kino
"Graf von Monte Christo". Mit erst neunzehn Jahren steht der französische Seemann Edmond Dantes vor dem Abgrund: Zwei schurkische Freunde haben ihn seiner Geliebten und seiner Zukunft beraubt, boshafte Intrigen haben ihn ins Gefängnis gebracht. Nach vierzehn schmachvollen Jahren jedoch gelingt ihm die Flucht aus seinem düsteren Kerker. Als begüterter Graf von Monte Christo kehrt er ins Leben zurück und bewegt sich fortan in den höheren Kreisen der Pariser Gesellschaft - beseelt nur von einem Gedanken: Rache. Nun ist er derjenige, der die Fäden zieht, um seinen Peinigern das Handwerk zu legen... Der Roman von Alexandre Dumas wurde mehrfach verfilmt und gehört heute noch zu den wichtigsten Klassikern der Weltliteratur.
20.00 Uhr Baiz: Film
Film zum Tag der Befreiung: "Der Führer's face - Donald Duck in Nutzi-Land". 1942 produzierter Kurzfilm der Walt Disney Studios, der, voll gestopft mit Anspielungen wider den deutschen Faschismus (Nazigrößen spielen in der Blaskapelle, Donalds Wecker hat eine Pickelhaube und macht den Nazigruß, sowohl Windmühlen als auch Wolken haben die Form von Hakenkreuzen etc. etc.) als ein Anti-Nazi-Propagandafilm im Kino bestens funktioniert haben muss...
20.00 Uhr K9: Filmabend
combatiente zeigt: "Revolution - politischer Filmeabend"
"Der große Diktator" (1940, Spielfilm von Charles Chaplin, Satire auf Adolf Hitler und den deutschen Nazifaschismus, 120 Min.) - Hynkel (Chaplin) ist der große Diktator von Tomanien. Gnadenlos und brutal unterdrückt er Juden und strebt nach immer mehr Macht. Doch er weiß nichts von seinem Doppelgänger. Ein jüdischer Friseur (Chaplin) gleicht ihm bis ins kleinste Detail. Mit Glück auf seiner Seite sagt der Friseur dem Diktator den Kampf an. Chaplin zeigt das Hohle der faschistischen Ästhetisierungen. Es wird insgesamt die Sprache und Rhetorik Adolf Hitlers persifliert. Der Film endet mit einer sechsminütigen Rede des Frisörs, in der er die Menschheit zu Frieden aufruft und ihnen eine hoffnungsvolle Zukunft prophezeit, wenn sie einander nur mit Respekt und nicht mehr mit Krieg und Terror behandelten. In Chicago wagte aufgrund des hohen Anteils Deutschstämmiger kein Kino die Aufführung des Films. Titos Partisanen gelang es, einen deutschen Propaganda-Film in einem Wehrmachtskino gegen eine dieser Kopien auszutauschen. Erst 13 Jahre nach Kriegsende kommt er in der BRD ins Kino, auch die deutsche Kritik äußert Bedenken. In der DDR wird er erstmals 1980 im Fernsehen gezeigt.
20.15 Uhr Baiz: Film
"Gitler kapuut" (RUS 2008, 95 Min., R.: Marius Balchunas) - Tänzchen unter der Hakenkreuz-Discokugel gefällig? SS-Standartenführer Olaf Schulenberg ist ein sowjetischer Undercover Top-Spion. Er soll geheime Dokumente aus dem Führerhauptquartier beschaffen. Wie langweilig. Lieber schießt er im Keller auf Hakenkreuze, züchtet Tomaten, lernt die Damen des Berliner Nachtlebens kennen und ist gern gesehener Gast in Bars und Clubs. Er nimmt an der Weltmeisterschaft im "Heil Hitler"-Grüßen teil und legt einen Kosakentanz aufs Parkett. Aber genau das wird ihm zum Verhängnis. Er muss fliehen, aber seine vollbusige Agentenkollegin Sina kommt ihm zur Hilfe. Gemeinsam haben sie noch einen letzten Auftrag zu erfüllen.
"Die nackte Kanone" trifft auf russischen Humor ohne political correctness und sorgte auch in Russland für Befremden, da die Rote Armee ebenfalls ihr Fett wegbekommt.

Montag, 09.05.2016
20.00 Uhr K19 Café: Weltküche
Weltküche mit entwicklungspolitischem Nachtisch
Um 20.00 Uhr tischen wir für euch auf mit unserer bio-veganen Weltküche. Die Besonderheit: Wir bekommen Gemüse vom naheliegenden Bio-Markt geschenkt und versorgen mit allem was übrig bleibt unsere Komposte. Des Weiteren gehen die Essensspenden an das Ghana-Projekt "Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung".
Um 21.00 Uhr zeigen wir euch einen Reisebericht aus Ghana in Bild und Ton.Aktivisten von SONED besuchten Anfang des Jahres das wunderschöne Land Ghana. Zunächst führte sie ihre Reise nach Techiman zum GPI (Ghana Permaculture Institute). Dort begleiteten sie die Deligation der Schule für Erwachsene aus Kreuzberg, die eine Schulpartnerschaft mit dem GPI anstreben. Anschließend nahmen sie an einem vierwöchigen Ecovillage-Design-Education-Kurs teil.
20.00 Uhr New Yorck im Bethanien: Anarchistisches Infocafé
Widerstand in Honduras. Der Dokumentarfilm "La Voz del Gualcarque - Die Stimme des Gualcarque" (Honduras 2015, 46 Min., span. mit dt. UT) berichtet über die territoriale Souveränität von Indigenen und Bäuer_innen in Honduras. Der Verlust der indigenen bäuerlichen Souveränität ist Ergebnis eines strikt neoliberalen Kurses der honduranischen Machtelite. Die Veräußerung von Land und Bodenschätzen an honduranische und ausländische Investoren erfolgt ohne Rücksicht auf die Bevölkerung und deren Kultur und verstößt gegen nationales und internationales Recht. Der Film befasst sich mit dem aktuellen Prozess einiger Gemeinden im Widerstand gegen ein privates Staudammprojekt. Im Anschluss Gespräch mit den Filmemacher_innen.
Wer Lust hat kann gerne ab 17.30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen. Ab 19.30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.
21.00 Uhr Køpi: Videokino Peliculoso
"Er ist wieder da" D 2015, 111 min R.: David Wnendt D.: Lars Rudolph, Katja Riemann, Fabian Busch
70 Jahre nach dem Untergang erwacht Adolf Hitler im Berlin der Gegenwart. Im tiefsten Frieden, unter Angela Merkel und vielen tausend Ausländern startet er, was man am wenigsten von ihm erwartet hätte: eine TV-Karriere. Das Volk nämlich, dass ihm auf seinen Reisen übers Land begegnet, hält ihn für einen Comedian - obwohl er durch und durch der alte geblieben ist. Satire nach dem Bestseller.
21.30 Uhr Sama-Café: Film Club
"Tote tragen keine Karos"

Dienstag, 10.05.2016
19.00 Uhr Baiz: Film
"Die Mordfelder von Berditschew". In der Ukraine lebten vor dem II. Weltkrieg 2,5 Millionen Juden. Das war die größte je zusammenhängend existierende jiddische Lebenswelt. 1945 war diese Welt zerstört. An hunderten von Orten ermordeten die deutschen Einsatzgruppen ca. 1,5 Millionen Menschen.
Am Beispiel von Berditschew lässt sich verdeutlichen, was sie taten. Berditschew war in den Jahren vor 1941 das Zentrum der jiddischen Kultur in der Ukraine. 20000 Juden lebten mit Beginn der Besetzung durch deutsche Truppen noch in der Stadt. Bei der Befreiung Berditschews im Januar 1944 lebten dort noch 15 Juden. Auf einem abgelegenen Flughafengelände wurden die Menschen zu Tausenden erschossen und verscharrt.
2007 waren wir drei Wochen lang in Berditschew auf Spurensuche. Michael Aronowiysch Wanscheinbeum, Isaak Bakmajew, Ida Isaewna Berson und Bella Moissejewna Reinsdorf, alle Überlebende des Genozids, leben noch heute, 60 Jahre nach der Vernichtung ihrer Welt, in äußerst bescheidenen Verhältnissen in ihrer Heimatstadt. In sehr persönlichen Begegnungen erzählen die vier Menschen uns nach und nach von dem, was sie damals erlebt haben. Wie ihre Familien ermordet wurden ‒ wie und warum sie selbst überlebt haben.
Sie stellen sich diesen schrecklichen Erinnerungen in dem Wunsch, Spuren zu hinterlassen und den Toten ein Gesicht zu geben, wider das Verharmlosen und das Vergessen.
19.30 Uhr New Yorck im Bethanien: Latinokino
Bar-Solidario/comida Popular
20.00 Uhr Film: "Krater für den Frieden" (Arg.) - Das Erdbeben 1960 in Chile, das bisher stärkste in der Menschheitsgeschichte, gilt nach wie vor als Naturkatastrophe - und nicht als durch die US-Atomversuche ausgelöst. Bis heute wird die Weltöffentlichkeit über diese Katastrophen schamlos belogen.
In den Archiven der USA, der Bundesrepublik, Argentiniens und der Katholischen Kirche indessen, finden sich Dokumente, die ein Licht auf die wahren Ereignisse und auf die Machenschaften von CIA und Pentagon werfen. Aus den Recherchen zu den Hintergründen entstand der Dokumentarfilm "Krater für den Frieden", der mit Zeitzeugen, Experten und frei gegebenen und eingeklagten Dokumenten bisher sorgfältig versteckte Zusammenhänge aufdeckt.
Nach dem Film wollen wir mit der Filmemacherin ins Gespräch kommen und uns darüber unterhalten. Eintritt: Spende.
19.30 Uhr Villa Kuriosum: Essen + Film
"Rojava - Freiheitsversprechen oder Projektion linker Sehnsüchte?" Diese Frage werden wir bestimmt nicht klären, doch wollen wir besser verstehen, was eigentlich passiert und worum es geht. Zwei interessante Dokus geben Einblick: eine kürzere (30 Min.) fragt, warum Europäer_innen in Rojava kämpfen, eine längere (60 Min.) zeigt beeindruckend den selbstermächtigenden und kollektiven Alltag kurdischer Kämpferinnen in den Kandilbergen. Bei gutem Wetter im schönen Villagarten.
Essen ab 20.00 Uhr, Film ab 21.00 Uhr.
20.00 Uhr Lunte: Film
Filmvorführung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gestern wie heute: Widerstand ist notwendig!" zum 40. Todestag von Ulrike Meinhof.
"Bambule" ist ein Film von Ulrike Meinhof über eine Rebellion in einem Heim für heranwachsende Frauen, der 24 Jahre nicht im Fernsehen gezeigt werden durfte, weil Ulrike sich kurz vor Aufführung im Fernsehen der RAF angeschlossen hatte.
21.00 Uhr Scherer8: Kino + Küfa
Wie jeden Dienstag Kino mit leckerer Küfa. Heute mit dem Film "Le guerra degli anto".
21.05 Uhr Zielona Gora: Filmstube
"Der Marsianer - Rettet Mark Watney" (SciFi, USA 2015) - Die NASA treibt mit der "Ares 3"-Mission die Erforschung des Mars voran. Die Astronauten Mark Watney, Commander Lewis, Rick Martinez, Chris Beck, Alex Vogel und Beth Johansses sind auf dem roten Planeten gelandet, inklusive eines Fahrzeugs und eines Habitats, in dem die Forscher leben und Nahrung herstellen können. Doch ein Sandsturm droht die mitgebrachte Technik samt ihrer Einwohner hinwegzufegen, so dass Commander Lewis den Befehl zum sofortigen Aufbruch gibt. Weil ihn seine Crew für tot hält, bleibt der Botaniker Mark Watney auf dem unwirtlichen fremden Planeten zurück. Vorerst ohne Möglichkeit zur Kommunikation und mit beschädigter Ausrüstung versucht er, die wenigen ihm zur Verfügung stehenden Mittel so einfallsreich wie möglich zu nutzen. Und tatsächlich gelingt es Watney, der Erde zu signalisieren, dass er noch lebt. Die NASA unter Direktor Sanders beginnt, die Rettung des "Marsianers" zu planen. Parallel dazu startet Watneys Crew eine eigene, riskante Mission, ihn heimzuholen.

Mittwoch, 11.05.2016
20.00 Uhr Friedel 54: Film + Diskussion
Mit dem Film "Verdrängung hat viele Gesichter" und anschließender Diskussion um "Radikale Stadtteilarbeit und Verankerung im Zusammenhang mit unseren Freiräumen/Friedel". Ein Film über Verdrängung und Widerstand im Nachbarkiez. Unter anderem wird der Widerspruch zwischen Bionade-Bourgeoisie, linker Mittelschicht und Menschen am Existenzminimum bis zur Schmerzgrenze aufgefächert. Die Eigentumsbildung als Angriff auf eine lebenswürdige Stadt wird in ihren sozialen Auswirkungen nachgezeichnet.

Donnerstag, 12.05.2016
18.00 Uhr Zielona Gora: Politisches Café
Film: "Griechenland: Die Nazis wittern Morgenluft". Gegründet wurden die "Goldene Morgenröte" 1992 von Nikolaos Michaliokiakos und von ihm auch wieder reaktiviert in den ersten Tagen der großen Krise 2007. Sie schlugen sofort los, mit Worten und auch mit Fäusten, gegen Regierung, Einwanderer und Gewerkschafter, gegen alle die, die für die braunen Ideologen schuld seien an der Misere im Land.
Erst als nach den Wahlen im Mai 2012 immerhin 18 Abgeordnete der "Goldenen Morgenröte" ins Parlament einzogen, handelte die Regierung: Sie nahm den Gründer und sechs der Abgeordneten fest - damit meinte man, die Bewegung enthauptet zu haben. Aber die neuen Köpfe wuchsen schnell nach und gebärdeten sich noch gefährlicher als die Vorgänger: Ilias Kasidiaris, 33 Jahre alt, ist neuer Sprecher und charismatischer Führer der Neonazis in Griechenland...
21.00 Uhr Køpi: Videokino Peliculoso
"Sneak-Filmabend"
Stets findet Überraschung statt.
Da, wo man’s nicht erwartet hat. W.Busch

Wir zeigen entweder:
1. Einen Edelthriller der 90er, der alles bietet, was Herz begehrt: eine packende Storyline nebst guten Dialogen, Traumbesetzung und einen tollen Soundtrack.
oder:
2. Einen beinahe vergessenen Filmklassiker, der dank der kongenialen Zusammenarbeit von Regisseur und Kamaramann einen absoluten Augenschmaus darstellt.
oder
3. something completely different...
Wenn ihr rechtzeitig da seid, könnt ihr natürlich auch auf die Wahl Einfluss nehmen.

Samstag, 14.05.2016
20.00 Uhr Babylonia: Film screening + Discussion
"Remanescentes - The Remainders" (Raphaël Grisey, BR/FR 2015, 86 Min., English subtitles) - Remanescentes is a documentary essay on the quilombola question (quilombos are communities of descendants of former slaves) and the complex relations the Brazilian people maintain with their origins.
Film screening followed by a conversation with the director of the film and special guests (in English). The event marks the anniversary of the prohibition of slavery in Brazil in May 13th 1888.

Sonntag, 15.05.2016
19.00 Uhr WB13: Kino
"Black August" (USA 2008, engl.O.m.engl.U.) - Inmate activist George Lester Jackson's short life became a flashpoint for revolution, igniting the bloodiest riot in San Quentin's history. In a story ripped from history's headlines, Black August traces Jackson's spiritual journey and violent fate, from being sent up on a one-year-to-life sentence for robbing a gas station of $71, to galvanizing the Black Guerrilla Family with his incendiary book of letters, Soledad Brother, to the fierce August day when his younger brother Jonathan shocked the world by taking a California courtroom hostage to protest Jackson's upcoming trial.
20.00 Uhr Baiz: Film
"Ehe im Schatten" (D 1947, 105 Min., R.&B.: Kurt Maetzig) - Ein Berliner Schauspieler, mit einer jüdischen Kollegin verheiratet, sieht sich im "Dritten Reich" zunehmend Diffamierungen ausgesetzt. Als er unter Androhung des Berufsverbots zur Scheidung gezwungen werden soll, nimmt sich das Ehepaar das Leben. Nach der Novelle "Es wird schon nicht so schlimm", in der Hans Schweikart das tragische Schicksal seines Freundes Joachim Gottschalk nachzeichnete, drehte Maetzig für die DEFA dieses erschütternde, zeitgeschichtlich bedeutsame und formal anspruchsvolle Filmdrama, das auch international Anerkennung fand z.B. gab es 1948 den Bambi...

Montag, 16.05.2016
21.00 Uhr Køpi: Videokino Peliculoso
"Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs" ES 1988 86 min R.: Pedro Almodovar, D.: Antonio Banderas, Carmen Maura, Rossy de Palma
Pedro Almodóvar gelang 1988 mit seinem Screwball-Melodram der internationale Filmdurchbruch. 50 Auszeichnungen, eine Oscar-Nominierung sowie ein Broadway-Musical würdigen seine Liebeserklärung an das abwesende Mysterium Mann.
„Adios, mein Liebling“, verkündet Iváns Stimme auf Pepas Anrufbeantworter. Völlig überraschend trennt sich Iván von Pepa. Doch das wird Pepa nicht hinnehmen. Bei ihrer Suche nach ihm trifft sie auf seine Ex-Frau, seinen Sohn und seine neue Geliebte. Und dann steht auch noch Candela vor ihrer Tür, die nach einer heißen Affäre mit einem Terroristen auf der Flucht vor der Polizei ist. Innerhalb von zwei Tagen nimmt Pepas Leben eine völlig unerwartete Wendung.
21.30 Uhr Sama-Café: Film Club
"Fahr zur Hölle, Liebling"

Dienstag, 17.05.2016
19.00 Uhr Haus der Demokratie: Film
"Macht ohne Kontrolle - Die Troika". Ein Film von Harald Schumann und Arpad Bondy. Die Armen werden ärmer und die Reichen reicher. Ist das Europas Politik? Die Technokraten der drei Institutionen IWF, EZB und Europäische Kommission - der Troika - agieren ohne parlamentarische Kontrolle. Sie zwingen Staaten zu Sparmaßnahmen, die das soziale Gefüge gefährden. Harald Schumann reist nach Irland, Griechenland, Portugal, Zypern, Brüssel und in die USA, und befragt Minister, Ökonomen, Anwälte, Bänker, Betroffene. "Wer Geld hat, lebt, wer kein Geld hat, stirbt", sagt der Arzt Georgios Vichas. Genauso absurd wie die Gesundheitspolitik ist die Mindestlohnpolitik, die die Troika den verschuldeten Ländern abverlangt.
Der Filmemacher Harald Schuhmann ist zum Gespräch über die die aktuelle Lage und die Perspektiven des "Projekts Europa" anwesend.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Griechenland unter dem Hakenkreuz" - "Griechenland unter der Troika".
21.00 Uhr M29: Vortrag + Videos
"Masseninhaftierung, Gefängnisindustrie und Gefangenenkämpfe in den USA". Update zu Mumia Abu-Jamal und seiner unbehandelten, lebensbedrohenden Hepatitis-C Erkrankung, unterlassene medizinische Hilfeleistung für Gefangene im US Bundesstaat Pennslyvania, private Profitgefängnisse, Gesundheitsservicedienstleister sowie die Gefängniskrise in den USA; Widerstand der Gefangenen, Gefängnisstreik 9. September 2016 und praktische Solidarität von draußen.
Vortrag + Videos, Audios + PowerPoint - ca. 50 Minuten)
Veranstalter*innen: VOSIFA und Free Mumia Berlin
21.00 Uhr Scherer8: Kino + Küfa
Wie jeden Dienstag Kino mit leckerer Küfa. Heute mit "B-movie".

Mittwoch, 18.05.2016
20.00 Uhr Friedel 54: Original-Punkrock-Tresen
Die Kiez-Punks sind zurück mit ihrem eigenen Tresen. Wir versorgen euch wieder mit veganer Pampe und feinstem Dosenbier. Im Kinoraum zeigen wir den Film "This ain't California". Eine Geschichte dreier Teenager, die auf dem bröckelnden Asphalt der DDR ihre Liebe zu einem Sport entdecken, der so gar nicht ins Programm passte. Das Punk-Märchen der drei Rollbrettfahrer zeigt die Entstehung einer Jugend-Subkultur im Ost-Berlin der 80er Jahre.

Donnerstag, 19.05.2016
18.00 Uhr Zielona Gora: Politisches Café
Film: "Griechenland - Ausverkauf!" Schon seit 2011 stehen viele Stücke aus dem "griechischen Familiensilber" international zum Verkauf an: Dutzende Inseln, auch Paläste, Häfen, Flughäfen, Eisenbahnen und Minen suchen neue Besitzer. Investoren aus China, Russland und den USA interessieren sich für die griechischen Schnäppchen...
Film: "Griechenland - Saisonschluss im Pleitestaat" - die Doku besucht das Ferienparadies der Deutschen und ist mit der privaten Hilfsorganisation "Griechenlandhilfe" unterwegs. Diese versucht wenigstens die größte Not zu lindern.
21.00 Uhr Køpi: Videokino Peliculoso
"Die Schlacht um Algier" IT 1965 116 min R.: Gillo Pontecorvo D.: Jean Martin, Brahim Hadjadj, Samia Kerbash
Bemerkenswertes preisgekröntes Drama im Doku-Stil über den französisch-algerischen Konflikt 1954-1962. Der in Frankreich ehemalig verbotene Film spielt im Jahr 1957, mitten im Unabhänngigkeitskrieg der Algerier gegen ihre französischen Kolonialherren, der von 1954 bis 1962 gedauert hat. Der französische Offizier Colonel Mathieu versucht mit allen Mitteln, den Krieg zu gewinnen, wobei auch Foltermethoden auf der alltäglichen Tagesordnung stehen. 2003 wurde er im pentagon gezeigt, was seine anhaltende Aktualität zu belegen scheint.

Freitag, 20.05.2016
21.00 Uhr Zielona Gora: Filme
Kurzflime vom tschechischen surrealistischem Regisseur Jan Vankmajer: "Breakfast" uvm. Soli für Antifa Polen/Gefangenenkommunikation.

Samstag, 21.05.2016
15.00 Uhr Zielona Gora: Kinder-Kino
"Vilja und die Räuber". Wie immer mit Popcorn und Kuchen, falls jemand welchen backt. (Achtung: letztes Mal vor der Sommerpause!)

Sonntag, 22.05.2016
19.00 Uhr WB13: Kino
"Meine Freiheit, deine Freiheit" (D 2011, Dokumentarfilm von Diana Näcke). Der Film handelt von der jungen Intensivstraftäterin Kübra und der Äthioperin Salema, die nichts anderes kennt als Drogen, Gewalt und das Leben auf der Straße. Näcke lässt beide Frauen ihre Geschichte erzählen und begleitet beide auf ihrem Weg aus dem Gefängnis. Unter Verzicht auf wertende Urteile sowie schönfärberische Verharmlosung kommt der Film allen Protagonisten sehr nah. Vor dem Film wird es einen kleinen Input zum Thema Knast geben.

Montag, 23.05.2016
21.30 Uhr Sama-Café: Film Club
"Rattennest" (USA 1955)

Donnerstag, 26.05.2016
21.00 Uhr Køpi: Videokino Peliculoso
"Brother" RUS 1997 95min R.: Alexei Balabanov D.: Sergei Bodrow, Maria Schukowa
Auf Drängen der Mutter beschließt Danila, nach Sankt Petersburg zu fahren, wo er nicht nur Arbeit, sondern auch seinen älteren Bruder Wiktor finden will, der schon Jahre dort lebt. Es stellt sich bald heraus, dass dieser jede Menge Dreck am Stecken hat und versucht Danila in seine Machenschaften hineinzuziehen. Sankt Petersburg ist die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten in der Zeit nach Fall des eisernen Vorhangs, in der sich die Ordnungsmacht weitgehend zurückgezogen hat und die Schattenwirtschaft floriert. Drogen machen die Runde und es wird gefeiert, dass die Schwarte kracht.
Der"elegisch-lakonische Großstadt-Western" (Lexikon des internationalen Lexikons) war in Russland seinerzeit ein großer Gassenhauer und gab das Lebensgefühl einer ganzen Generation wieder.

Montag, 30.05.2016
21.00 Uhr Køpi: Videokino Peliculoso
Rainer Werner Fassbinder - die Kinofilme "Götter der Pest" D 1969 80 min, R.:W. Fassbinder D.:Hanna Schygulla, harry Baer, Ingrid Caven
Melancholisches Gangster-Drama. Fassbinders dritter Film. Franz kommt aus dem Gefängnis, Johanna singt in einer Bar: sie sind wieder zusammen. Aber Franz ist durch die lange Haft hypersensibilisiert, und er verlässt Johanna, weil er ihre Besitzansprüche spürt. Er sucht seinen alten Freund Günther und will mit ihm ein "Ding" drehen. In dieser Zeit lernt er Margarethe kennen, ein ganz normales Mädchen, weil es keine Ansprüche stellt. Franz und Günther machen einen Überfall, Johanna hat ihnen nachspioniert - sie weiß ihn lieber tot als weg von ihr und bittet einen Polizisten, mit dem sie ein Verhältnis hat, Franz zu erschießen. Auch Margarethe hat die Polizei informiert. Franz und Günther überleben ihren Plan nicht. Johanna und Margarethe stehen am Grab. Johanna weint und sagt: Ich habe ihn so geliebt.
21.30 Uhr Sama-Café: Film Club
"Falsches Spiel mit Roger Rabbit"

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