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8 Termine

Mi, 11. Oktober 2017

08:45
Kammergericht Berlin, Elßholzstr. 30-33: Prozess

Solidarische Prozessbeoachtung im §129b-Prozess gegen Hıdır Yıldırım
Hıdır Yıldırım wurde am 16. Februar 2017 in Frankfurt/M. festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, sich von Ende August 2013 bis Anfang April 2014 als Mitglied an einer terroristischen Vereinigung im Ausland (§129b StGB), der PKK, beteiligt zu haben. Seit Anfang März befindet sich Hıdır Yıldırım in Untersuchungshaft in der JVA Berlin-Moabit. Der Prozess gegen ihn wurde am 04.09.2017 in Berlin begonnen.
Hıdır ist einer von bislang 20 kurdische Aktivist*innen, die von einer Strafverfolgung nach §§129a/b seit der Generalermächtigung des Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) vom September 2011 betroffen sind. Bislang wurden 18 von ihnen (Stand von Juli 2017) zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.
Wir treffen uns jeweils viertel vor 09.00 Uhr vor dem Kammergericht um Informationen zu teilen und gemeinsam zu der Verhandlung zu gehen. Bringt euren Ausweis, Papier und Stift mit und lasst Überflüssiges wie Handy, Laptop etc. zu Hause. Ihr könnt jederzeit den Verhandlungssaal betreten und verlassen. Es ist also möglich später zu kommen oder zu gehen. Infos

Aktion/Protest/Camp
16:00
Humboldt-Universität: Workshop

"We should all be feminists"
Ob gegen die frauenfeindlichen und rassistischen Äußerungen Trumps, gegen das Verbot von Abtreibungen in Polen oder zur Feier der Ehe für alle - überall setzen sich Menschen für Gleichberechtigung, das Recht auf ihren Körper und die Möglichkeit zu lieben, wie sie wollen, ein. Das alles kann Feminismus genannt werden und er scheint so präsent wie lange nicht mehr. Auch an der Uni wird euch das Thema hoffentlich begegnen. Wir wollen uns zusammen mit der Geschichte des Feminismus beschäftigen, beziehungsweise besser: Mit ein paar Ausschnitten der Geschichte der verschiedenen Feminismen, vor allem in Deutschland. Auf welchen Bewegungen bauen die aktuellen Auseinandersetzungen auf, wie hängen diese mit akademischen Theorien zusammen und was ist denn eigentlich dann Feminismus. Kommt vorbei, egal ob mit oder ohne Vorwissen, wir haben Lust uns mit euch die Frage zu stellen, was Feminismus für euch heißt. Because, we should all be feminists, wie die Schriftstellerin Chimamanda Adichi sagt.
Ein Workshop von der Feminismus-AG der Interventionistischen Linken Berlin. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kritischen Orientierungswochen an der HU statt, die von den huuls und RIA organisiert werden und richtet sich selbstverständlich auch an Nichtstudierende. Ort: Unter den Linden 6, Hörsaal 2097.

Kurs/Workshop
17:00
BKA, Elsenstr./Beermannstr.: Kundgebung

"Stoppt Homophobie! Schluss mit der Kooperation zwischen BKA und dem ägyptischen Regime!"
In den vergangenen zwei Wochen ist die Verfolgung von LGBTIQ-Aktivist_innen* und ihren Unterstützer_innen* in Ägypten dramatisch eskaliert. Nachdem sie bei einem Musikkonzert Regenbogenflaggen gezeigt hatten, wurden 57 Personen festgenommen. Die deutsche Regierung duldet und unterstützt sie gleichzeitig die Ausübung haarsträubender staatlicher Gewalt gegen die LGBTIQ-Community in Ägypten. Deutschland ist einer der wichtigsten Partnerstaaten Ägyptens und unterstützt das Regime jährlich mit Millionen von Euro. Auch nach dem Staatsstreich Al-Sisis führte die deutsche Regierung unbeirrt ihre Zusammenarbeit mit den ägyptischen Behörden im "Sicherheitsbereich" fort. Insbesondere das Bundeskriminalamt (BKA) arbeitet eng mit der ägyptischen Nationalen Sicherheitsbehörde im Bereich der "Sicherheitspolitik" zusammen, einschließlich der Bekämpfung von "Extremismus" und "Terrorismus". Angestellte der ägyptischen Sicherheitsbehörden wurden mehrmals ins Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) nach Berlin-Treptow eingeladen, der Schnittstelle zwischen BKA, Bundesverfassungsschutz und weiteren Behörden der "Inneren Sicherheit".

Aktion/Protest/Camp
18:00
Humboldt-Universität: Vortrag

"Antisemitismus, Israel und die deutsche Linke"
In Deutschland gibt es keine Antisemit_innen. Zumindest sagt keine_r: "jawohl, ich bin antisemitisch". Ob es die alljährlich beim Al Quds Tag in Berlin aufmarschierenden islamistischen Hetzer, Linke die als 'Israelkritik' Bomben gelegt haben oder verschwörungsideologische Nachbar_innen sind, antisemitisch wollen sie alle nicht sein. Es scheint so als wäre der Hass gegen die_den einzelne_n Jüdin_Jude angesichts der Shoah im Land der 'Aufarbeitungs-Weltmeister' ziemlich verpönt. Stattdessen richtet er sich ersatzweise gegen den jüdischen Staat, der hier gewissermaßen als 'Kollektiv-Jude' dient. In der Konsequenz wird Israel somit zum "Jude unter den Staaten", wie Léon Poliakov mal so treffend formulierte. Diese verklausulierte Form des Antisemitismus ist dabei keineswegs auf neonazistische Gruppierungen beschränkt, sondern weit verbreitet und wird insbesondere auch in Teilen der radikalen Linken zur Erkenntlichkeit entstellt. Deswegen lohnt es sich gerade hier genauer hinzuschauen, auch an den Berliner Hochschulen. Der Vortrag soll eine einführende Annäherung an die Thematik bieten.
Ein Vortrag von RIA. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kritischen Orientierungswochen an der HU statt und richtet sich selbstverständlich auch an Nichtstudierende. Ort: Unter den Linden 6, Hörsaal 3075.

Diskussion/Vortrag
19:00
Baiz: A-Laden Experience

"Revolutionen - Warum scheitern sie ebenso wie linke Reformismen?"
Warum ist uns bei 100 Jahre Russische Revolution, überstrahlt vom heiligen Lenin wenig feierlich zumut? Warum werden antirassistische soziale Aktivist*inn*en wie der ANC zu bedrückend korrupten Spießern? Warum werden aus grün-radikalen Basisdemokraten grün angepinselte Wirtschaftsliberale? Alles zurück auf Start? Und mit welchen neuen Vorgaben?

Diskussion/Vortrag
19:00
Aquarium, Skalitzer Str. 6 (hinter Südblock): Film + Diskussion

"Future Baby – Feminismus vs. Reprotech"
Mit einer Diskussionsveranstaltung stellt das Gen-ethische Netzwerk (GeN) die neue Ausgabe seiner Zeitschrift GID mit dem Schwerpunkt "Hinter dem schönen Schein - Feminismus vs. Reprotech" vor. Wir möchten über eine kritische feministische Perspektive auf Reproduktionstechniken wie "Leihmutterschaft" und Eizell"spende“ diskutieren. Zur Einstimmung zeigen wir die aktuelle Dokumentation "Future Baby” von Maria Aramovsky über die internationalen Regelungen der Techniken. Eintritt: Spende.
Das Aquarum ist berollbar, es wird ein kleines veganes Buffet und Getränke geben. Das GeN informiert und interveniert seit 30 Jahren kritisch zu Biopolitik, Gentechnik und Reproduktionsmedizin.

Diskussion/VortragFilm
19:00
Zielona Gora: Antiknast Soliküfa

Support anarchistische Gefangene - Knast und Psychatrie.
Ab 19.00 Uhr: leckere frittierte vegane Pizza
Ab 20.00 Uhr Film: "Titicut Collies" (USA 1967, F. Wiseman, Englisch) - A documentary filmmaker takes us inside the Massachusetts Correctional Institution Bridgewater where people stay trapped in their madness.
Mit Infotisch über Repression-Knast-Bewegung. Rauchverbot bis 22.00 Uhr. Kinderfreie Zone.

Kneipe/CaféFilmEssen
20:30
KuBiZ: Video-Kino

"Das Talent des Genesis Potini" (Spielfilm, Neuseeland 2014, R: James N. Robertson) - Mit der Diagnose "manisch-depressiv" verbringt der brillante Schachspieler Genesis Potini viele Jahre in der Psychiatrie. Als er wieder mal entlassen wird, zieht er zu seinem Bruder Ariki, dem Mitglied einer Motorradgang. Im Haus seines Bruders wird Genesis mit Arikis sensiblem Sohn Mana konfrontiert, der gerade in die brutale Gang eingeführt werden soll. Genesis spürt, dass der Junge dazu nicht bereit ist. Als Sozialarbeiter Nobel, der Jugendliche aus sozial schwachen Verhältnissen betreut, einen Schachclub für seine Schützlinge gründet, findet auch Genesis neuen Lebenssinn. Er hilft Mana und den anderen jungen Mitgliedern des Schachclubs, sich auf die Junioren-Meisterschaften vorzubereiten. Die Jungs schöpfen wieder Hoffnung, fühlen sich weniger isoliert, lernen mit Widerständen umzugehen und auf das große Ziel hinzuarbeiten.
Angelehnt an die Biografie des Schachmeisters Potini, erzählt der Film von Außenseiterfiguren aus zerrütteten Verhältnissen und zeigt auch ungeschönte Seiten Neuseelands, wie man sie eher selten zu sehen bekommt.

Film